Städte Partner Biberach bestätigen ihren Vorstand

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Schwäbische Zeitung

Bei der Mitgliederversammlung des Vereins Städte Partner Biberach (StäPa) hat der Vorsitzende Hans-Bernd Sick von einem normalen städtepartnerschaftlichen Jahr, das aber für ihn im neuen Amt doch sehr spannend und lehrreich gewesen sei. Das neu zusammengestellte Team habe sich mit viel Elan auf die vielfältigen Aufgaben gestürzt und diese gut bewältigt. Sick bedankte sich beim Vorstandsteam und bei Fiona Gibson, die die Büroarbeiten auf 450-Euro-Basis übernommen hat, für die gute Zusammenarbeit.

Der Verein, der im Auftrag der Stadt Biberach die Städtepartnerschaften mit Leben erfüllt, hat derzeit 645 Mitglieder, im Berichtszeitraum hielten sich die meist altersbedingten oder durch Umzug bedingten Austritte und die Beitritte die Waage. In seinem Rückblick hob Sick hervor, dass die städtepartnerschaftlichen Aktivitäten nicht allein vom StäPa getragen werden. Im Berichtsjahr hätten 15 weitere Vereine und Organisationen im Austausch mit ihren Partnern gestanden, zudem waren sechs Schulen am Schüleraustausch beteiligt und die Hochschule Biberach pflegt gute Beziehungen besonders nach Valence. Und selbstverständlich gab es zahlreiche Begegnungen und Aktivitäten von städtischer Seite.

Rückblick auf viele Höhepunkte

Als Höhepunkte für das Jahr zählte der Vorsitzende auf: die 30-jährige Partnerschaft mit Telawi sowie die Veröffentlichung der zugehörigen Chronik in Buchform, die Präsentation der Partnerstädte und das freundschaftlich verbundene Guernsey beim Schülerumzug durch die Gaisentalschule, 25 Jahre Schulpartnerschaft der Karl-Arnold-Schule mit der Elektronikschule Schweidnitz, die Englischen Wochen mit 16 Veranstaltungen und die Ausstellung „Lager Lindele – Leben hinter Stacheldraht“ im Museum mit den zugehörigen Veranstaltungen, bei denen der StäPa durch seinen Freundeskreis Guernsey beteiligt war.

Die Ausschussvorsitzenden berichteten über die Aktivitäten mit den einzelnen Partnerstädten. Die Berichte von Christine Biefel (Asti), Helga Reiser (Guernsey), Ludger Semmelmann (Schweidnitz in Vertretung für die verhinderte Małgorzata Jasińska-Reich), Birgit Kiene (Telawi), Christa Baumgärtner (Tendring District) und Brigitte Burrichter (Valence) wurden mit projizierten Fotos anschaulich untermalt.

Der Schatzmeister Alexander Banert legte eine ausgeglichen Jahresbilanz vor. Die Kassenprüfer Karl Daiber und Peter Kiene bescheinigten ihm eine einwandfreie Buchführung.

Kontinuität im Vorstand

Beim StäPa wird in jedem Jahr etwa die Hälfte der Vorstandsmitglieder neu gewählt, um Kontinuität zu gewährleisten. Diese Kontinuität wurde auch dadurch gegeben, dass alle Amtsinhaber erneut kandidierten. So wurden Holger Kniep (stellvertretender Vorsitzender), Alexander Banert (Schatzmeister), Marianne Wilhelm (Schriftführerin) Christine Biefel (Asti), Birgit Kiene (Telawi; sie war nach dem überraschenden Tod von Hildegard Groner im Vorjahr als kommissarische Vorsitzende aktiv), Brigitte Burrichter (Valence) wie erstmals Frederik Weiß (Öffentlichkeitsarbeit) einstimmig gewählt.

Appell zu den Europawahlen

Zum Abschluss gab Sick einen kurzen Ausblick auf das anstehende Jahr. Da der StäPa gemäß seinem Leitbild „den europäischen Gedanken und die gegenseitige Toleranz“ fördern will, rief er die Mitglieder auf, das gemeinsame Europa durch eine hohe Wahlbeteiligung und die Wahl demokratischer Parteien zu stützen. Zudem wies er auf im Oktober stattfindenden Italienischen Wochen hin.

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