Spielfilm „Solino“ wird am Sonntag gezeigt

Schwäbische.de

In der gemeinsamen Filmreihe „Zusammen in Vielfalt“ von Volkshochschule Biberach und Film- und Kinomuseum Baden-Württemberg wird am Sonntag, 15. Mai, der deutsche Spielfilm „Solino“ gezeigt. Beginn der Vorführung ist laut Mitteilung um 18 Uhr in der Volkshochschule, Raum 17. Adrian Kutter führt in den Film ein.

Im Stil der berühmten italienischen Filme erzählt Regisseur Fatih Akins Einwandererchronik vom Schicksal der Amatos. Durch drei Jahrzehnte begleitet der Film die sizilianische Familie. Rosa Amato ist nicht besonders begeistert über die Pläne ihres Mannes Romano, aus dem warmen Solino im Süden Italiens nach Duisburg zu ziehen. Romano träumt von einem anderen Leben. Als Arbeiter in einem der vielen Kohlengruben will er seiner Familie ein neues Leben verschaffen. Eine muffige, enge Wohnung erwartet die Familie und eines Tages erklärt Romano seiner Frau, er wolle nicht mehr ins Bergwerk. Rosa packt die Koffer, ist wütend. Da eröffnet sich der Familie eine andere Möglichkeit. Gegenüber ihrer Wohnung mieten sie Geschäftsräume an und eröffnen 1964 in Duisburg die erste Pizzeria des Ruhrgebiets. Über familiäre Erfolge und Probleme in den 1970ern kommt es zum Bruch, bei dem nicht nur Vater Romano eine entscheidende Rolle spielt. Der Lebenstraum des jüngeren Sohnes Gigi (Barnaby Metschurat), Filmregisseur zu werden, wird vom Bruder Giancarlo (Moritz Bleibtreu) zerstört, der eben darauf seine eigene Karriere gründet. In den 1980er-Jahren sind Gigi und seine erkrankte Mutter Rosa wieder in ihr italienisches Dorf Solino zurückgekehrt, um einen Neuanfang zu wagen.

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