So werden Metallbrände gelöscht

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So spektakulär ging es kürzlich in Rißegg bei einer Feuerwehrübung zu.
So spektakulär ging es kürzlich in Rißegg bei einer Feuerwehrübung zu. (Foto: Armin Appel)
Schwäbische Zeitung

Zu einer Sonderübung haben sich Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Biberach, Beschäftigte des Energieversorgers Ewa Riss, Beschäftigte des Landratsamtes Biberach mit Kreischemiker Friedrich Pfeiffer, Mitglieder der Werkfeuerwehr Boehringer, Beschäftigte der Firma Handtmann Metallgusswerk und die Flugsportgruppe Biberach/Warthausen auf dem Gelände des Kieswerks der Firma KSV in Rißegg getroffen. Bei dieser Übung ging es um den Einsatz von Sonderlöschmitteln bei Metallbränden.

Die Firma Handtmann Metallgusswerk lieferte Magnesium und Aluminiumspäne, die angezündet wurden. Um die Brände zu löschen, kamen sowohl der 250-Kilogramm-Trockenlöschanhänger der Ewa Riss und das 1000-Kilogramm-Trockenlöschfahrzeug der Stadt Biberach zum Einsatz. Die Übung verlief reibungslos und Feuerwehrkommandant Florian Retsch war sehr zufrieden: „Die rund 150 Anwesenden erhielten einen sehr guten Eindruck von der Bedienung der Geräte und den Besonderheiten von Metallbränden“.

Zuvor hatte Stephan Müssle, Leiter Netze bei der Ewa Riss, die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr über alles Wichtige rund um das Erdgas- und Wassernetz informiert. „Für uns ist es besonders wichtig, dass die Feuerwehr vor allem über unser Trinkwassernetz Bescheid weiß, da sie sich bei Löscharbeiten am Netz bedienen“, erläutert Stephan Müssle.

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