Sieglinde-Vollmer-Stiftung sucht junge Forscher

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Sieglinde Vollmer ist Kuratorin der gleichnamigen Stiftung und vergibt nun erstmals Preise für junge Forscher.
Sieglinde Vollmer ist Kuratorin der gleichnamigen Stiftung und vergibt nun erstmals Preise für junge Forscher. (Foto: andi Schmid)
Schwäbische Zeitung

Die in Biberach ansässige Sieglinde-Vollmer-Stiftung vergibt 2019 erstmals den Sieglinde-Vollmer-Preis. Er zeichnet junge Menschen aus der Region für ihr überdurchschnittliches Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) aus.

Es gibt es zwei unterschiedliche Preiskategorien: Den „Preis für Jugendliche“ erhalten Schüler, die sich außerhalb des Unterrichts im MINT-Bereich engagieren und sich durch anhaltende Macher-Leidenschaft auszeichnen. Der „Preis für Initiativen“ wird an Vereine, Clubs oder Arbeitsgemeinschaften vergeben, in denen junge Forscher ihre MINT-Kompetenzen entfalten können und auch nach Schulschluss experimentieren, entdecken und lernen.

„Die Förderung und Ausbildung von jungen Menschen war bereits für meinen Vater ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg des Unternehmens und das liegt mir auch besonders am Herzen“, sagt Sieglinde Vollmer, Namenspatronin der Stiftung und Tochter von Unternehmensgründer Heinrich Vollmer. Ab 1964 war sie Teil der Geschäftsführung und leitete seit 1987 maßgeblich die Geschicke des Spezialisten für Schleif- und Erodiermaschinen. Bis heute ist sie Mitglied des Aufsichtsrats und Kuratorin der Sieglinde-Vollmer-Stiftung.

Erstmals vergibt diese mit dem Sieglinde-Vollmer-Preis Auszeichnungen für Jugendliche und Initiativen in der Region Biberach, um vor allem das MINT-Engagement zu stärken, das außerhalb des Pflichtunterrichts stattfindet – also in Schul-AGs, in Projekten oder im Verein.

Den mit 2500 Euro dotierten „Preis für Jugendliche“ erhalten Schüler für nachhaltiges MINT-Engagement. Hier geht es weniger um herausragende Erfolge, als vielmehr um anhaltende Tüftler- und Macher-Leidenschaft, Ehrgeiz, Kontinuität und Fleiß. Das bedeutet es werden nicht einzelne Ergebnisse, sondern Menschen und ihr Engagement ausgezeichnet. Egal ob App-Programmierung, Roboter-Entwicklung oder Insektenforschung – potenzielle Preisträger sind Jugendliche ab der achten Klasse bis zu einem Jahr nach Abschluss der Schule. Auch die Schule oder die Organisation, die den Preisträger vorschlägt, darf sich freuen: Für die Nominierung wird sie mit einer Prämie von 500 Euro belohnt.

Den mit 4000 Euro dotierten „Preis für Initiativen“ erhalten Projekte, Arbeitsgemeinschaften, Forscher-Clubs oder Gruppen, die sich überdurchschnittlich für die MINT-Förderung einsetzen und Jugendlichen außerhalb des Schulunterrichts Raum für die Entfaltung und Entdeckung ihrer Talente in diesem Bereich bieten. Für den Initiativen-Preis kann sich die Organisation selbstständig bewerben.

Überreicht werden beide Auszeichnungen am 19. Februar 2019 bei einer feierlichen Veranstaltung der Vollmer Werke.

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