Schwäbische.de Live: Kandidaten stellen sich den Fragen der Wähler

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Das SZ-Wahlstudio wird über „Schwäbische.de“ und die Facebook-Seite der „Schwäbischen Zeitung“ verbreitet.
Das SZ-Wahlstudio wird über „Schwäbische.de“ und die Facebook-Seite der „Schwäbischen Zeitung“ verbreitet. (Foto: Daniel Häfele)

In knapp drei Wochen wählen die Menschen in Biberach einen neuen Gemeinderat. Um die Wähler ab 16 Jahren bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, startet die „Schwäbische Zeitung“ in dieser Woche ein groß angelegtes Live-Projekt: „Das SZ-Wahlstudio“. In der mehrteiligen Talk-Sendung rücken ab Mittwoch, 8. Mai, nicht nur die Kandidaten in den Fokus, sondern auch die Fragen der Zuschauer. Zu sehen ist das Format auf „Schwäbische.de“ und auf der Facebook-Seite „Schwäbische Biberach“.

Im Wahlstudio, das in den Räumen der „Schwäbischen Zeitung“ am Marktplatz beheimatet ist, begrüßt Moderator und Redaktionsleiter Gerd Mägerle die Vertreter der Biberacher Parteien beziehungsweise Listen, die für den Gemeinderat kandidieren.

Eine Sendung dauert etwa 30 Minuten und läuft wie folgt ab: Pro Sendung ist jeweils eine politische Gruppierung mit zwei Kandidaten vertreten. Wer teilnimmt, das haben die Listen in Eigenregie entschieden. Die einzige Vorgabe der Redaktion war: Ein Gast sitzt bereits im Biberacher Gemeinderat, der andere ist ein Listenneuling.

Was die Parteien verändern wollen

Warum kandidieren die Bewerber überhaupt für den Gemeinderat? Was zeichnet ihre politische Arbeit besonders aus? Und welche Akzente wollen sie setzen, falls sie einen Sitz im Rat erhalten? Unter anderem auf Fragen wie diese soll der Talk Antworten liefern. Die Redaktion hat auch das ein oder andere Spiel vorbereitet, um die Gesprächspartner aus der Reserve zu locken.

Ergänzt wird der Talk durch einen Einspielfilm, der sich einem speziellen Thema widmet. Der Beitrag wird im Vorfeld der Sendung an einem Ort im Stadtgebiet aufgezeichnet. Hierbei beschreiben die Parteien, was sie dort konkret verändern möchten.

Folge steht zum Abruf bereit

Ausgestrahlt wird die Sendung auf „Schwäbische.de“ und der Facebook-Seite „Schwäbische Biberach“ – und das in Echtzeit. Dieses Live-Format ermöglicht den Zuschauern nämlich, direkt ihre Fragen zu kommunalpolitischen Themen loszuwerden. Möglich ist dies über die Kommentarfunktion auf Facebook.

Hier geht es zur Facebook-Seite von Schwäbische.de in Biberach

Was stört die Bürger? Welche Verbesserungen wünschen sie sich? Wofür sollten sich die Gäste besonders einsetzen? Gegen Ende der Sendung wird eine Auswahl an Fragen besprochen. Wer über keinen Facebook-Zugang verfügt, kann die Sendung auf „Schwäbische.de“ verfolgen. Dort steht die jeweilige Folge im Nachgang des Live-Gesprächs zum Abruf bereit.

„Statt einer klassischen Podiumsdiskussion wollen wir diesmal ein neues, digitales Format ausprobieren“, sagt Redaktionsleiter Gerd Mägerle. Seit mehreren Wochen laufen die Vorbereitungen. „Wir versprechen uns vom SZ-Wahlstudio eine insgesamt höhere Reichweite bei den Wahlberechtigten als wir sie mit einer klassischen Saalveranstaltung erreichen könnten. Insbesondere hoffen wir auch auf mehr jüngere Zuseher.“

Denn jeder kann die Sendung live und von überall aus verfolgen – egal, ob zu Hause auf dem Sofa, im Fitnessstudio auf dem Laufband oder im Vereinsheim: „Voraussetzung hierfür ist ein Smartphone, Tablet oder ein Computer mit Internetzugang.“ Die Termine wurden auf die Abendstunden gelegt, um ein möglichst großes Publikum zu erreichen.

Jetzt Fragen per E-Mail einsenden

Auch die Leser, die über keinen Internetzugang verfügen, bleiben nicht außen vor. Wie bei Podiumsdiskussionen erscheint eine Zusammenfassung des Live-Talks im Nachgang als Bericht im Biberacher Lokalteil.

Wer keinen Facebook-Zugang hat, kann seine Fragen der Redaktion auch im Vorfeld des Talks per E-Mail an redaktion.biberach@ schwaebische.de mit dem Stichwort „SZ-Wahlstudio“ zukommen lassen.

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