Schiri-Trio freut sich über Aufstieg

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Schwäbische Zeitung

Im Fußballbezirk Riß gibt es in der Saison 2018/19 drei neue Landesliga-Schiedsrichter. Diese heißen David Kaiser (29, SV Erlenmoos), Marco Komander (22, TSG Maselheim-Sulmingen) und Kevin Popp (19, FC Wacker Biberach). Dies hat direkt im Anschluss an den Beobachtungszeitraum der laufenden Saison der Verbandsschiedsrichter-Ausschuss in Stuttgart entschieden.

Dass David Kaiser, Marco Komander und Kevin Popp den Sprung aus der Bezirks- in die Landesliga geschafft haben, freut auch den Obmann der Schiedsrichtergruppe (SRG) Riß, Jochen Oelmayer. Alle drei sind für ihn anschauliche Beispiele, auf welche Art und Weise man an der Pfeife Karriere machen kann. David Kaiser, bis vor Kurzem noch selbst für den SV Erlenmoos am Ball aktiv, absolvierte erst im Frühjahr 2017 den Neulingskurs. Nach einer kurzen und intensiven Phase des Einlernens, wurde er direkt zur Saison 2017/2018 für die Bezirksliga-Beobachtung gemeldet, in der er innerhalb kürzester Zeit Fuß fassen konnte und so den Aufstieg schaffte. Kaiser ist nach Ansicht von Oelmayer ein Paradebeispiel dafür, dass es für einen Start als Schiri nie zu spät ist.

Marco Komander ist bereits seit 2011 Unparteiischer und blickt auf seine vierte Saison als Bezirksliga-Schiri zurück. Obwohl er während dieser Zeit nicht immer vom Glück verfolgt war, wusste er aus Rückschlägen stets zu lernen und wurde nun für seinen langen Atem belohnt. Mit erst 22 Jahren stehen ihm noch viele Jahre in der Amateurliga bevor.

Mit Kevin Popp steigt nicht nur der jüngste Bezirksliga-Vertreter der SRG Riß auf, sondern vor allem der Fleißigste. Obwohl erst 19 Jahre alt, hat Popp schon eine Vielzahl von Spielen geleitet. In den vergangenen beiden Spielzeiten pfiff er insgesamt fast 200 Spiele. Die daraus gewonnene Erfahrung verhalf ihm jetzt zum Aufstieg.

Souveräne Leistungen, wenn auch ohne Aufstieg, lieferten ebenso die Landesliga-Schiris aus dem Bezirk. Jessica Mast (24, SV Mietingen) wurde auch in ihrer zweiten Landesligasaison in den sogenannten Coaching-Kader berufen, welcher ein Förderprogramm für ausgewählte Schiris darstellt. Ebenfalls in mitunter schweren Spielen konnte sie sich jederzeit behaupten und für geordnete Verhältnisse sorgen. Besonders anspruchsvoll war in ihrem Fall der Spagat zwischen dem Männer-Spielbetrieb, der B-Juniorinnen-Bundesliga, in der sie als Schiedsrichterin zum Einsatz kam, und der 2. Frauen-Bundesliga, in der sie als Assistentin aktiv war. In der Endabrechnung reichte es für sie nicht zum Aufstieg, sie wird auch in der kommenden Saison in der Landesliga im Einsatz sein.

Grieser erreicht Altersgrenze

Ingo Grieser (47, SV Immenried) und Jochen Kahle (35, SV Burgrieden) schafften es auf den 28. von 64. Plätzen. Da der Württembergische Fußballverband (WFV) eine Altersgrenze von 47 Jahren setzt, muss Grieser nach der kommenden Saison aus Altersgründen die Segel streichen. Jochen Kahle wird in Zukunft aus persönlichen Gründen nicht mehr auf Verbandsebene pfeifen. Auf dem 34. Platz und damit im gesicherten Mittelfeld landete Raimund Bailer (31, TSG Achstetten).

Aus beruflichen Gründen pausierte Felix Maucher (30, SV Eberhardzell) in der vergangenen Saison in der Verbandsliga. Er wird ab der neuen Saison wieder in dieser Klasse Spiele leiten.

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