Sana präsentiert 3D-Modell der neuen Klinik

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Dr. Ulrich Mohl, Ärztlicher Direktor der Sana-Kliniken Landkreis Biberach, erläutert das Modell des neuen Zentralkrankenhauses
Dr. Ulrich Mohl, Ärztlicher Direktor der Sana-Kliniken Landkreis Biberach, erläutert das Modell des neuen Zentralkrankenhauses samt Gesundheitscampus. (Foto: Sana Kliniken Landkreis Biberach)
Schwäbische Zeitung

Bislang konnte der Sana-Klinikneubau in Biberach samt Gesundheitscampus nur zweidimensional präsentiert werden – anhand von Computergrafiken oder Bauplänen. Seit einigen Tagen steht im Foyer des Biberacher Krankenhauses jetzt ein 3D-Modell im Maßstab 1:200. Es macht nicht nur die Ausmaße des 100 Millionen Euro teuren Großprojekts im Gebiet Hauderboschen erfahrbar, sondern gibt auch detailliert Aufschluss über die Anordnung der einzelnen Gebäudeteile, Straßen und sogar den Baumbestand.

„Durch das Modell bekommt man eine sehr gute Vorstellung dafür, wie das neue Klinikum und der Gesundheitscampus einmal aussehen werden. Meine Vorfreude ist mit dem heutigen Tag nochmal ganz erheblich gestiegen“, wird Beate Jörißen, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH, in einer Pressemitteilung zitiert.

Insgesamt wiegtdas 180 mal 204 Zentimeter große Modell 160 Kilogramm. Montiert ist alles auf einer massiven Bodenplatte, die auf vier stabilen, gusseisernen Füßen steht, die noch von vier zusätzlichen Edelstahlfüßen unterstützt werden. Geschützt wird die Miniatur durch eine dicke Acrylglashaube, die in den umlaufenden Rahmen an der Bodenplatte eingelassen wurde.

Neben den beeindruckenden Ausmaßen hat das Modell zudem noch eine Besonderheit: Es ist nicht statisch, sondern wird sich, analog zu den sich kontinuierlich weiterentwickelnden Planungen im Rahmen des Bauvorhabens, mit der Zeit noch weiter verändern.

„Alle Gebäude sind einzeln unterseitig an der Bodenplatte verschraubt, sodass sie bei Bedarf um weitere Details aktualisiert werden können“, so Beate Jörißen. Das Gebäude des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) zeige beispielsweise aktuell nur dessen Corpus. „Sobald von planungstechnischer Seite beispielsweise die genaue Gestaltung der Außenfassade feststeht, wird diese auch auf unser Modell übertragen“, sagt Jörißen

Zu den bislang rund 1000 geleisteten Arbeitsstunden der Modellbauer werden also in den nächsten Monaten noch ein paar hinzukommen.

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