Südwestmetall ist Lesepate der Dolli

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 Sie haben die Leseecke offiziell eröffnet: Heiko Tichanow (hinten von links), Götz Maier, Verena Heine (SZ-Marketing) und Marcu
Sie haben die Leseecke offiziell eröffnet: Heiko Tichanow (hinten von links), Götz Maier, Verena Heine (SZ-Marketing) und Marcus Pfab sowie das SMV-Team um Christian Thut (vorne von links), Lukas Höchst und Inka Keller. (Foto: Daniel Häfele)

Eine weitere Schule in der Region freut sich über eine Lesepatenschaft: Schüler und Lehrer der Dollinger-Realschule erhalten künftig jeden Tag zwei aktuelle Ausgaben der „Schwäbischen Zeitung“. Möglich macht dies Südwestmetall Ulm. Geschäftsführer Götz Maier und SZ-Verlagsleiter Heiko Tichanow eröffneten mit Schulleiter Marcus Pfab nun offiziell die Leseecke.

„Wir freuen uns darüber, die Zeitung hier erlebbar zu machen“, sagte Götz Maier. Nach seinem Eindruck sei es keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Kinder und Jugendliche mit einer Zeitung im Elternhaus aufwachsen: „Was man nicht kennt, kann man nicht schätzen.“ Redakteure bereiteten die für die Leser und die Region wichtigen Informationen gezielt auf.

Leseecke beim Sekretariat

Zeitung sei weiterhin eine wichtige Quelle für Wissen und Informationen, auch wenn andere Medien wie das Radio schneller seien, erläuterte der Südwestmetall-Geschäftsführer. Vor allem, weil die Nachricht mit Hintergrundwissen aufbereitet werde: „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass der Nachwuchs gut informiert ist und eine gute Bildung erfährt.“

Das sah auch SZ-Verlagsleiter Heiko Tichanow so: „Zeitung ist ein Gut, das auch bildet.“ Im Gegensatz zu Ticker-Meldungen im Internet oder zu Sozialen Netzwerken wie Facebook beschäftige sich die „Schwäbische Zeitung“ nicht nur mit überregionalen Nachrichten, sondern auch mit dem, was vor der Haustür passiere.

Damit möglichst viele Schüler vom neuen Angebot in der Dollinger-Realschule erfahren, möchte Schulleiter Marcus Pfab die Leseecke mittels der Vertretungsplan-Monitore publik machen. Die Bildschirme befinden sich an mehreren zentralen Punkten im Gebäude und die Schüler blicken mindestens einmal täglich darauf.

Die Leseecke mit Sitzmöglichkeiten richteten die Akteure vor dem Sekretariat im ersten Obergeschoss ein. Einen Ort, den Pfab ganz bewusst ausgewählt hat. „Hier befindet sich der Übergang zur Mediothek“, erläutert er.

Zudem sei es dort etwas ruhiger als zum Beispiel unten im Eingangsbereich: „Wer sich ernsthaft mit der Zeitung auseinandersetzen möchte, braucht auch die nötige Ruhe dafür.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Schüler die neue Leseecke rege nutzen werden.

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