Sänger erkunden Stadtgeschichte

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Sänger erkunden Stadtgeschichte.
Sänger erkunden Stadtgeschichte. (Foto: Sängerbund)
Schwäbische Zeitung

Eine Stadtführung mit dem Titel „Die Pfleghöfe in Biberach“ hat der Sängerbund in seinem Ferienprogramm angeboten. Trotz der Hitze fand sich eine kleine Gruppe zusammen, denen Stadtführerin Ina Billwiller die Besonderheiten der Pfleghöfe erläuterte. Als Pfleghof wurde im Mittelalter ein Wirtschaftshof eines Klosters bezeichnet. Auswärtige Klöster, die in Biberach Besitz hatten, unterhielten Pfleghöfe als Verwaltungssitze, Lagerhäuser, und Kontore. Sie dienten als Stützpunkte zum Abwickeln von Rechtsgeschäften. Oder es wurden Geschäfte mit der Stadt und der Bevölkerung geführt. Insgesamt gab es in Biberach zwölf Pfleghöfe: Dazu zählen unter anderem der Ochsenhauser Hof und der heutige Eberbacher Hof, in der Gymnasiumstraße finden sich Hinweise auf ehemalige Pfleghöfe. Die Geschichte des Amtsgerichts als ehemaliges Kloster war ebenso Thema der Führung wie die Bedeutung des Hospitals zum Heiligen Geist.

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