Runde zwei steht auf dem Programm

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 Die Biberacher Schach-Stadtmeisterschaft weist heuer zwar eine deutlich geringere Teilnehmerzahl auf, dafür finden sich unter d
Die Biberacher Schach-Stadtmeisterschaft weist heuer zwar eine deutlich geringere Teilnehmerzahl auf, dafür finden sich unter den Spielern aber ein paar neue alte Bekannte und zahlreiche Nachwuchsspieler. (Foto: colourbox)
Schwäbische Zeitung
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Die Begegnungen am Freitagabend lauten: Namyslo – Rybka, Dietrich – Birkenmaier, Polch – Schätzle, Sander – Körner, Ege – Scherer, Engert – Pfeifer, Hobson – Waltner und Jäger – Wohlgemuth.

Die Biberacher Schach-Stadtmeisterschaft weist heuer zwar eine deutlich geringere Teilnehmerzahl auf, dafür finden sich unter den Spielern aber ein paar neue alte Bekannte und zahlreiche Nachwuchsspieler. So nimmt der Ex-Biberacher Markus Mock den weiten Weg von Landshut auf sich, um die Vorherrschaft des Triumvirats aus Holger Namyslo, Rainer Birkenmaier und Alexander Polch zu durchbrechen. Die zweite Runde des Turniers beginnt am Freitag, 25. Oktober, um 19 Uhr im TG-Heim-Restaurant.

Über die reine Teilnehmerzahl ist man im Lager der TG Biberach etwas enttäuscht. Nachdem das Turnier über die letzten Jahre hinweg immer knapp 30 Teilnehmer hatte, stellen die 22 Anmeldungen für die aktuelle Auflage eine unerwartet deutliche Abweichung nach unten dar. Das Teilnehmerfeld selbst ist aber qualitativ sehr gut. Neben den üblichen Verdächtigen, zu denen auch Holger Namyslo, Rainer Birkenmaier und Alexander Polch gehören, die in den Vorjahren stets das Podest unter sich ausgemacht haben, sind vier Jugendliche und Nachwuchsspieler sowie einige alte Bekannte am Start. Mit Dennis Kiefel und Belanna Haarmann sind die jüngsten Teilnehmer knapp elf und zwölf Jahre alt. Zudem ist Erik Hobson, derzeit die größte Biberacher Nachwuchshoffnung, mit dabei.

Nach vielen Jahren spielt außerdem Luzia Sander wieder mit. Die längste Anreise hat aber Markus Mock, der vor 30 Jahren für die TG in der Verbandsliga aktiv war. Nach einer beruflichen Reise um die halbe Welt ist er inzwischen in Landshut gelandet und hat mit dem SC Ergolding eine neue Schachheimat gefunden. Nun möchte er die Vorherrschaft der bisherigen Platzhirsche bei der Stadtmeisterschaft brechen.

In der ersten Runde sind die großen Überraschungen ausgeblieben, allerdings mussten die Topfavoriten Namyslo und Birkenmaier lange kämpfen. Namyslo sah sich gefährlichen Angriffen von Frank König (Steinhausen) ausgesetzt und musste sich umsichtig verteidigen, ehe er doch die Kontrolle übernehmen konnte. Birkenmaier fand sich gegen Jonathan Engert in einem sehr remisverdächtigen Endspiel wieder und musste alle seine Endspieltricks bemühen, um doch noch den Punkt zu sichern.

Auftaktsiege für Geheimfavoriten

Die Geheimfavoriten Polch und Mock gewannen ihre Auftaktpartien gegen Herbert Waltner (Steinhausen) und Walter Scherer hingegen deutlich. Youngster Hobson spielte unterdessen gegen den ehemaligen Amateurmeister Reinhard Schätzle (Steinhausen) stark und sicherte sich zunächst einen gesunden Mehrbauern. Als Hobson einen weiteren Bauern gewann, kamen Schätzles Figuren jedoch besser ins Spiel und trugen noch den Sieg davon. Besser erging es Kiefel, der in einer vorgezogenen Partie der zweiten Runde gegen Michael Gnandt (Steinhausen) ein Ausrufezeichen setzte. Nach taktischen Verwicklungen konnte das „Turnierküken“ einen entscheidenden Vorteil erlangen und brachte diesen sicher nach Hause.

In Runde zwei kommt es noch zu keinen direkten Duellen der Spitzenspieler oder der Nachwuchskräfte. Die Partien Mock gegen Haarmann und Dollinger gegen König müssen nachgespielt werden.

Die Begegnungen am Freitagabend lauten: Namyslo – Rybka, Dietrich – Birkenmaier, Polch – Schätzle, Sander – Körner, Ege – Scherer, Engert – Pfeifer, Hobson – Waltner und Jäger – Wohlgemuth.

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