RSC-Nachwuchs fährt drei Siege ein

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 Timo Zabel (vorne) gewann das U11-Rennen in Ulm. Raphael Dunz (gelbes Trikot) musste vorzeitig aufhören.
Timo Zabel (vorne) gewann das U11-Rennen in Ulm. Raphael Dunz (gelbes Trikot) musste vorzeitig aufhören. (Foto: Bernhard Lingenhöle)
Schwäbische Zeitung

Bei der neunten Etappe des Vier-Länder-Cups in Ulm (Harthausen) haben die Radsportler des RSC Biberach wieder einmal ihre Stärke gezeigt. Trotz eines sehr anspruchsvollen Rundkurses wurden sehr gute Platzierungen eingefahren. Timo Zabel, Julia Servay und Justin Bellinger belegten jeweils Rang eins.

In der U11 gingen für den RSC Timo Zabel, Raphael Dunz, Mia Schechinger und Johanna Hilt an den Start. Für Hilt war es das erste Lizenzrennen. Gewertet wurde gemeinsam. Drei anstrengende Runden mussten absolviert werden. Zabel und Dunz setzen sich schon in Runde eins an die Spitze des Felds. Schechinger und Hilt fuhren in der Verfolgergruppe mit. Da der Kurs sehr anspruchsvoll war, zog sich das Feld Runde für Runde immer weiter auseinander. Zabel und Dunz hielten das Tempo sehr hoch, sodass es für die Verfolger nicht einfach war, zu folgen. Nach der zweiten Runde musste Dunz das Rennen beenden. Zabel fuhr allein weiter und letztlich zum Sieg. Schechinger folgte auf Rang drei, Hilt wurde Vierte.

Julia Servay kontert alle Attacken

Julia Servay und Felix Hilt, der ebenfalls wie seine Schwester zum ersten Mal ein Rennen fuhr, vertraten die RSC-Farben im U13-Rennen über sechs Runden. Servay und ein weiterer Fahrer setzen sich schon früh vom Feld ab und waren in der Folge auch nicht mehr einzuholen. Hilt folgte mit weiteren Fahrern dahinter. Immer wieder wurde zu Attacken angesetzt. Servay ließ sich davon nicht beeindrucken und ging jede Attacke mit. Dann überrundete die Spitze die ersten Fahrer. Kurz vor dem Ziel wurde Servay ein weiteres Mal attackiert. Sie setzte jedoch entschlossen zum Sprint an und rollte schließlich als Erste über die Ziellinie. Hilt wurde Neunter.

Das U15-Rennen wurde auf zehn Runden verkürzt. Hanna Geiser, Justin Bellinger, Yannick Schechinger, Christian Klinder und Sophia Dunz gingen für den RSC auf die Strecke. Schon nach der ersten Bergfahrt fand sich eine sechsköpfige Ausreißergruppe zusammen, in der sich Bellinger, Geiser und Schechinger an die Spitze setzten. Dunz und Klinder folgten dahinter mit weiteren Verfolgern. In der Führungsgruppe wurde immer wieder abgewechselt. Ausreißversuche anderer Fahrer wurden sofort mitgegangen und so schaffte es niemand, sich weiter abzusetzen. In diesem Rennen wurden die ersten Fahrer schon bald überrundet und das Feld zog sich immer weiter auseinander. Als Bellinger das Tempo anzog, konnte nur Geiser mitgehen. Schechinger fiel mit einem weiteren Fahrer aus der Spitzengruppe zurück. Bellinger fuhr in der Folge die letzten drei Runden allein und ließ damit auch Geiser hinter sich. Ungefährdet fuhr Bellinger zum Sieg, Geiser belegt Platz zwei. Schechinger wurde Fünfter, Klinder überquerte als Zehnter die Ziellinie, während sich Dunz auf Platz 15 einreihte.

Die Einsteiger Edgar Nalivajko, Maike Servay und Leon Schechinger fuhren eine stark verkürzte Strecke. Nalivajko führte sofort das Rennen an. Schechinger musste sich erst vorarbeiten. Servay fuhr im Hauptfeld mit und verteidigte dort ihre Position. Nalivajko belegte schlussendlich Platz eins, Schechinger folgte kurz dahinter auf Rang zwei. Servay belegte Platz sechs.

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