Rock und Blues zum Abschluss

Lesedauer: 3 Min
Die Greyhound Band bildete den Abschluss der diesjährigen Rondellkonzerte.
Die Greyhound Band bildete den Abschluss der diesjährigen Rondellkonzerte. (Foto: Willy Kühl)
Schwäbische Zeitung

Die Reihe der Biberacher Rondellkonzerte ist witterungsbedingt in der Stadtbierhalle auf dem Gigelberg zu Ende gegangen. Bei kühlen Außentemperaturen heizte die Rock-’n’-Blues-Gruppe Greyhound Band ordentlich ein.

Dass die Stadtbierhalle diesmal nicht voll besetzt war, dürfte wohl am Wetter gelegen haben, tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Beim letzten Rondellkonzert präsentierte sich die Greyhound Band von ihrer besten Seite. Die Gruppe um Stephan Leitritz (Gitarre, Leadgesang), Kurt Grüny (Keyboard, Gitarre, Gesang), Peter Schweikert (Bass), sowie „Fuchsi“ Fuchsloch (Drums, Gesang), coverte Klassiker der Blues-, aber auch der Pop- und Rockgeschichte in teils eigenständiger Interpretation. Diese spezielle Mischung ergab den Funken, der unweigerlich aufs Publikum übersprang. Im Mittelpunkt stand dabei nicht übertriebenes Showgehabe, sondern man spürte den ehrlichen Spaß an gut gemachter Rock-’n’-Blues-Musik.

Schon zu Beginn bei „I Shot The Sheriff“, in der Version von Eric Clapton kam die Powerstimme von Stephan „Pille“ Leitritz gut zur Geltung. So ging es nicht lange, bis es einige Besucher nicht mehr auf ihren Stühlen hielt und sie links und rechts in den Gängen tanzten. Bei „Alberta“ (ebenfalls von Eric Clapton) setzte sich Stephan Leitritz auf einen Barhocker und unterstrich somit das Gefühl für die Ballade. Die weiteren Lieder wurden unverwechselbar im Greyhound-Band-Stil mit Groove und Power überzogen. Auch bei den Stücken wie „Working Man Blues“ und „More Than One Way Home“ ließen crunchige Gitarren-Soli die Spielfreude der Musiker erkennen.

Dass es sich auch bei den anderen Mitspielern um erstklassige Musiker und Sänger handelt, wurde bei „While My Guitar Gently Wheeps“ klar, als Keyboarder Kurt Grüny problemlos bis in die oberen Lagen sang und bei „Crossroads“ vom Keyboard an die Gitarre wechselte und Soli in Slide-Manier spielte. Den ganzen Abend über setzte auch Drummer „Fuchsi“ Fuchsloch und Bassist Peter Schweikert mit ihren erdigen Drum- und Bass-Beats Akzente, sodass auch dieser Konzertabend als gelungen angesehen werden darf.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen