Ringschnaiter Albverein genießt Südtirol

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Schwäbische Zeitung

Der Schwäbische Albverein Ringschnait hat bei einem viertägigen Ausflug nach Südtirol die Trauttmansdorffer Gärten in Meran besichtigt. Sie erstrecken sich auf zwölf Hektar in Form eines natürlichen Amphitheaters über einen Höhenunterschied von 100 Metern. Das eröffnet beeindruckende Perspektiven auf exotische bunte Gartenlandschaften sowie atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und die Kurstadt Meran. Weiter ging’s auf der Südtiroler Weinstraße in Richtung Bozen.

Am zweiten Tag machten sich die Mitglieder auf den Weg zur großen Dolomiten-Rundfahrt über das Eggental zum Karersee. Die Landschft ist wunderschön, aber sie sahen auch, was das Sturmtief „Vaia“ im Vorjahr angerichtet hatte. Übers Fassatal ging’s auf den Pordoipass, die Teilnehmer genossen den herrlichen Ausblick über die Marmolada, die Sella- und Langkofelgruppe. Über den Campolongopass ging die Fahrt weiter zur Skifahrerstadt Corvara und wieder hoch zum Grödner Joch. Ein Törggelen-Abend mit Live-Musik beschloss den Abend.

Am Samstag war eine Stadtführung in der belebten Innenstadt von Bozen geplant. Danach ging die Fahrt weiter auf den Ritten, den Hausberg von Bozen. Von hier fuhren die Albvereinsmitglieder mit der Rittner Bahn, einer elektrisch betriebenen Schmalspurbahn, nach Klobenstein. Die Aussicht auf den Naturpark Schlern und den Rosengarten war bei diesem wolkenfreien Tag gigantisch. Der Bus fuhr dann weiter zu dem Naturwunder Erdpyramiden, die wie ein bizarrer Säulenwald in der Landschaft stehen.

Am nächsten Tag ging die Reise über die Domstadt Brixen zurück nach Deutschland. In Brixen war rund um den Dom das sehenswerte Erntedankfest der Bäcker. Der gewaltige Dom mit dem Kreuzgang, die Frauenkirche, die Janneskapelle und die Laubengassen in der Stadt beeindruckten die Besucher. Nach einem letzten Stopp in Heimertingen kehrten die Albvereinsmitglieder zurück nach Ringschnait. Die Teilnehmer bedankten sich mit großem Beifall für den tollen Ausflug, der von Bruno Albinger und Fritz Natterer bestens organisiert wurde.

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