Riedmüller landet im vorderen Mittelfeld

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 Vanessa Riedmüller
Vanessa Riedmüller (Foto: Archiv: Privat)
Schwäbische Zeitung

Die Biberacherin Vanessa Riedmüller ist beim Weltcup-Auftakt im estnischen Tallin mit Rang 118 im vorderen Mittelfeld gelandet. Mit den 279 besten Degenfechterinnen der Welt aus 50 Nationen war das Turnier in der estnischen Hauptstadt sehr stark besetzt. Von den Top 50 der Weltrangliste waren 49 am Start.

Vanessa Riedmüller war als eine von zwölf deutschen Fechterinnen nominiert und hatte als Weltranglisten-248. nur eine Außenseiterrolle. Nach einer 4:5-Sudden-Death-Niederlage gegen die Weltranglisten-20. und zweifache Welt- und Europameisterin Julia Beljajeva (Estland) musste sie sich nur noch Natalie J. Vie (USA) geschlagen geben. Die anderen vier Vorrundengefechte gewann die Biberacherin und stieg an Rang 56 gesetzt in die Preliminary-Direktausscheidung auf. Nach einem Freilos bekam sie es in der Runde der letzten 160 mit der Weltranglisten-38. Dorina Faczanne-Budai (Ungarn) zu tun. In einem Gefecht auf Augenhöhe setzte die Ungarin kurz vor Ende der Gefechtszeit den 11:10-Führungstreffer. Da nur noch wenige Sekunden verblieben, musste die Biberacherin alles auf eine Karte setzen – und verlor. Dadurch schied Riedmüller als 118. aus, war aber nicht unzufrieden. „Ich habe heute wieder sehr gut gefochten, war in meinen Gefechten mit den Weltklassefechterinnen Beljajeva und Faczanne-Budai auf Augenhöhe“, so die 22-Jährige. „Schade war natürlich, dass ich schon so früh ein so schweres Los hatte, sonst wäre heute vielleicht auch der Einzug ins Hauptfeld der besten 64 am Folgetag möglich gewesen.“ Siegerin wurde Anna Maria Popescu (Rumänien).

In der Weltrangliste belegt Riedmüller nun Rang 237. In der deutschen Aktiven-Rangliste ist sie Vierte. Am 1. Dezember geht es für die Biberacherin beim 34. Frankfurter Bembel, einem deutschen Ranglistenturnier, nun darum, sich in der Top Ten der deutschen Rangliste zu halten, um für eine Nominierung für die kommenden Weltcups infrage zu kommen.

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