Regen bremst Asti-Ausschuss aus

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Trotz schlechten Wetters ist die Stimmung bei Holger Kniep (von links), Christine Biefel, Maurizio Mela, Hans-Bernd Sick und Ni
Trotz schlechten Wetters ist die Stimmung bei Holger Kniep (von links), Christine Biefel, Maurizio Mela, Hans-Bernd Sick und Nica Demetrio (Mitglied im Comitato di Gemellagio Asti) ungetrübt. (Foto: David Sick)
Schwäbische Zeitung

Mit sieben Teilnehmern ist der Asti-Ausschuss des Vereins „Städte Partner Biberach“ in die italienische Partnerstadt gefahren, um mit dem Frühjahrsmarkt für die Städtepartnerschaft und Biberach zu werben. Hin- und Rückfahrt verlief bei sonnigem Wetter problemlos, nur am Markttag selbst spielte das Wetter nicht mit. Weil sich bei kaltem und regnerischem Wetter nur relativ wenige Astigiani auf die Straße trauten, verlief der Verkauf der Waren so schleppend wie selten zuvor.

Zwar kamen etliche Bekannte und Freunde an den Biberacher Marktstand unter der Rathausarkade. Darunter waren auch Läufer der TG-Biberach, die an diesem Wochenende beim 24-Stundenlauf mit dabei waren. Die Wiedersehensfreude war wie in den Vorjahren groß, doch die erwünschte Laufkundschaft blieb aus. Dafür gab es aber mehr Zeit für Gespräche mit den Besuchern. So gratulierte der Bürgermeister von Asti, Maurizio Rasero, dem frisch gewählten Vorsitzenden des Vereins „Städte Partner Biberach“, Hans-Bernd Sick, und dessen Stellvertreter, Holger Kniep, zu ihrer Wahl. Simona Bottero, im Rathaus für die Städtepartnerschaften zuständig, und Maurizio Mela, der Vorsitzende des Comitato di Gemellagio Asti, sowie weitere Mitglieder schlossen sich an.

Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Asti-Ausschusses, Christine Biefel, sprachen die Verantwortlichen über anstehende Aktivitäten wie den Markt der Partnerstädte beim Biberacher Musikfrühling am 5. Mai, den Auftritt der Musikgruppe Autobuskers bei den Rondellkonzerten in Sommer und einen geplanten Architekturaustausch bei den Italienischen Wochen im Herbst 2019.

Wichtige Kontakte geknüpft

Nachdem um die Mittagszeit noch viele Waren übrig waren, ganz untypisch zu dieser Zeit gab es sogar noch einen Restbestand der selbstgebackenen Kuchen, beschloss das Team, den Stand auch am Nachmittag offenzuhalten. Und nachdem sich doch noch die Sonne etwas zwischen die Wolken schob, wechselte auch dank der Unterstützung von Edi Penna, der Vorgängerin von Simona Bottero, immerhin der Großteil der Waren den Besitzer. Christine Biefel und Holger Kniep, die für die TG beim zeitgleich stattfindenden 24-Stundenlauf mitliefen, nahmen den Restbestand mit ins Stadion und konnten dort auch noch die letzte Flasche Bier veräußern.

Trotz des zähen Marktverlaufs wurde mit vielen Menschen über die Städtepartnerschaften gesprochen und Werbung dafür betrieben. Ein Motorradfahrer meldete sich, um mit den Biberacher Motorradfreunden in Kontakt zu kommen, und der eine oder die andere überlegt es sich, Biberach und das Schützenfest zu besuchen.

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