Rückrundenauftakt in Köngen

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 Die TG Biberach (vorn Julia Wucherpfennig) ist beim Tabellenzehnten TSV Köngen gefordert.
Die TG Biberach (vorn Julia Wucherpfennig) ist beim Tabellenzehnten TSV Köngen gefordert. (Foto: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung
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Das erste Pflichtspiel im neuen Jahr führt die Württembergliga-Handballerinnen der TG Biberach zum TSV Köngen. Am Sonntag trifft die TG um 15 Uhr in der Sporthalle bei der Burgschule auf das Team des Trainerduos Tim Wagner und Nadine Herzog. Die Biberacherinnen wollen unbedingt an die starken Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen.

Mit aktuell 8:16 Punkten steht der TSV Köngen, der in der vergangenen Saison durch eine sehr gute Entwicklung auf sich aufmerksam gemacht hat, nach der Hinrunde auf dem zehnten Platz der Tabelle und musste schon den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen. Unter anderem verletzten sich die beiden starken Rückraumspielerinnen Mitranic und Panne. Kurz vor dem Jahreswechsel gelang dem TSV beim 24:21-Heimsieg über den SC Lehr allerdings ein wichtiger Erfolg, der Selbstvertrauen gegeben haben dürfte. Die Köngenerinnen sind sowohl aus dem Rückraum wie auch durch das Zusammenspiel mit dem Kreis sehr torgefährlich. Hier gilt es für die TG, vor allem in der Defensive viel Arbeit zu investieren, will man etwas Zählbares aus Köngen entführen.

Die Biberacherinnen haben die Weihnachts- beziehungsweise Winterpause nicht ganz ohne Training verbracht. Eine gemeinsame Einheit mit den Männern unter der Leitung von Wolfgang Weiß und eine weitere mit Athletikcoach Nadine Hermann standen unter anderem auf dem Plan. Nach der sehr positiven Hinrunde, die die TG mit 15:7 Punkten abschließen konnte und dabei auch das ein oder andere Spitzenteam ärgerte, will die Mannschaft nun nachlegen. Mittlerweile hat man sich den sechsten Tabellenplatz, der zum „kleinen Aufstieg“ in die eingleisige Württembergliga berechtigen würde, als klares Ziel gesetzt. Dass der Weg dorthin noch weit ist, ist dabei allen Beteiligten klar.

In Köngen wird es vor allem darauf ankommen, schnell wieder in den gewohnten Rhythmus zu kommen und schnell die nötige Aggressivität an den Tag zu legen. Dass in Köngen auch das Rückzugsverhalten passen muss, versteht sich aus den Erfahrungen der vergangenen Spielzeiten fast von selbst. Personell kann das TG-Trainerteam fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Annki Branz steht noch ein Fragezeichen.

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