Premiere: Alina Welser moderiert erstmals das Grünen-Treffen

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Alina Welser hat sichtlich Freude bei der Moderation.
Alina Wesler hat sichtlich Freude bei der Moderation. (Foto: Häfele)

Abgesehen von den Spitzenpolitikern hat auch die 19-jährige Alina Welser aus Mittelbiberach eine zentrale Rolle beim Politischen Aschermittwoch der Grünen in Biberach eingenommen. Die freie Mitarbeiter der SZ moderierte die Veranstaltung. Gekonnt führte sie durch das Programm, lockerte mit dem ein oder anderen Fakt die Stimmung auf.

Den schwierigsten Teil ihrer Moderation konnte sie gleich zu Beginn hinter sich bringen: die Begrüßung der Gäste. „Ich habe die Namen bestimmt 20-mal geübt“, sagte sie anschließend der „Schwäbischen Zeitung“. Das schwierige sei aber nicht nur, die Namen richtig auszusprechen, sondern sie in eine Reihenfolge zu bringen: „Es gab immer wieder Zu- und Absagen. Deshalb habe ich die Begrüßung immer wieder über den Haufen geworfen.“

Wochenlange Vorbereitung

Mühe gemacht hat sich die Nachwuchspolitikerin, sie ist seit 2016 Mitglied bei der Grünen Jugend Biberach, aber auch mit der Anmoderation der Redner. So informierte sie die Besucher zum Beispiel darüber, dass Claudia Roth mit ihrem Auftritt bei der ZDF-Satiresendung „Heute Show“ einen Youtube-Hit gelandet hat. „Ich habe im Vorfeld viele Politiksendungen und Talkshows angeschaut“, erzählt sie von den Vorbereitungen. In den vergangenen drei bis vier Wochen habe sie sich täglich bis zu zwei Stunden mit den Gästen beschäftigt. Das hat sich offenbar gelohnt, einige Besucher sprachen ihr nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung ein Kompliment aus.

„Kern der Veränderung kommt aus der Politik“

Welser, die sich auch der Schauspielerei verschrieben hat, engagiert sich gerne politisch: „Beim Schauspielern kann man nicht wirklich etwas verändern. Der Kern der Veränderung kommt aus der Politik.“ Sie kämpfe für eine gute, offene Gesellschaft. Soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz seien ihr wichtig. 2017 hielt sie eine Rede beim Politischen Aschermittwoch der Grünen, die Bühne war ihr also nicht ganz fremd. Dennoch habe sie etwas Lampenfieber gehabt: „Als ich auf die Bühne bin, ist es aber weggewesen.“

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