Polizei ahndet 21 Verstöße in Biberach

Lesedauer: 3 Min
 Mit ihren Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen und die Zahl der Unfälle senken.
Mit ihren Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen und die Zahl der Unfälle senken. (Foto: Roland Weihrauch/dpa)
Schwäbische Zeitung

Die Polizei hat am Donnerstag in der Region 90 Verkehrsverstöße geahndet.

Gleich 21 Verstöße ahndete die Polizei am Donnerstagmorgen in Biberach. 13 Fahrer waren nicht angeschnallt und sieben benutzten während der Fahrt das Handy. Ein anderer Fahrer muss mit einer Strafanzeige rechnen, weil er keinen Führerschein hat. Gegen 22.15 Uhr stoppte eine Polizeistreife in der Wolfentalstraße einen Renault. Der 28-jährige Fahrer steht im Verdacht, dass er sich unter der Wirkung von Betäubungsmitteln ans Steuer gesetzt hat. Ein Drogentest verlief positiv. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben. Denselben Verdacht hatten Polizisten bei einer Kontrolle in Riedlingen. Bei dem 20-jährigen Fahrer fanden sie zudem eine Schreckschusspistole im Auto. Ihn erwarten zwei Anzeigen.

Gegen 2 Uhr hatte in Dettingen an der Iller ein Fahrer zu viel Alkohol intus. Der Mann musste sein Auto stehen lassen und sieht nun einer Anzeige entgegen.

Zu schnell waren zwischen Schöneburg und Mietingen fünf Fahrer zwischen 21 und 22.20 Uhr. Bei erlaubten 100 Kilometern pro Stunde fuhr einer mit 147. Neben einem Bußgeld und zwei Punkten im Zentralregister muss der Mercedes-Fahrer auch mit einem Fahrverbot rechnen. Noch sechs weitere Fahrer stoppte die Polizei im Raum Laupheim.

Zwei hatten das Handy am Steuer, zwei waren nicht angeschnallt, an einem Fahrzeug war das Licht nicht in Ordnung und ein Fahrer musste die Ladung richtig sichern.

Auch den Schwerlastverkehr hat die Polizei im Blick. Vier Trucker beanstandete sie auf der B 30 bei Ulm und im Donautal. An den Fahrzeugen waren die Reifen oder das Licht nicht in Ordnung.

In Ehingen beförderte ein Mann ein siebenjähriges Kind ohne Sicherheitsgurt. Er durfte erst weiterfahren, nachdem er einen Kindersitz organisiert hatte.

Mit ihren Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen und die Zahl der Unfälle senken.

Meist gelesen in der Umgebung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen