Petra und Volker Rudischhauser feiern Aufstieg bei der TBW-Trophy

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Schwäbische Zeitung

Zum Auftakt der TBW-Trophy-Serie 2018 des baden-württembergischen Tanzsportverbands (TBW) haben sich Paare aller Alters- und Leistungsklassen der Senioren in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen bei Speyer getroffen. An zwei Tagen wurden 56 Turniere auf drei Flächen simultan ausgetragen. Von der Tanzsportabteilung (TSA) der TG Biberach waren die Paare Rudischhauser, Hergenröther/Walter, Kowaschütz-Winter/Winter und Schramek am Start.

Für Petra und Volker Rudischhauser war die Zielvorgabe klar: Die letzten 17 Aufstiegspunkte holen, die zum Aufstieg in die B-Klasse fehlten. Am Samstag starteten sie unter zwölf Paaren in der Senioren-III-C- Klasse. Mit 19 von 20 möglichen Wertungskreuzen erreichten sie die Endrunde mit sechs Paaren und ertanzten sich dort den zweiten Platz. Damit konnten sie zehn Punkte verbuchen. Am Sonntag starteten sie in derselben Klasse und erreichten in einem Starterfeld von elf Paaren die Endrunde. Wie am Vortag erlangten sie Platz zwei und holten weitere neun Punkte – der Aufstieg war perfekt.

Überglücklich gingen sie zwei Stunden später bei den Senioren III B an den Start. In einem Feld mit 17 Paaren erreichten sie mit 22 von 25 möglichen Kreuzchen die Zwischenrunde. Vor lauter Aufregung tanzten sie dort den Tango in der falschen Gruppe mit, der somit nicht gewertet wurde. Dadurch verpassten sie den Sprung in die Endrunde und wurden am Ende Siebte. „Trotzdem waren wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis in unserem ersten B-Klasse-Turnier“, sagte Petra Rudischhauser.

Ebenfalls in der Senioren-III-B-Klasse waren die TSA-Kollegen Vera Hergenröther und Rainer Walter angetreten. Auch dieses Paar ist erst vor Kurzem in die B-Klasse aufgestiegen. Mit einem Wertungskreuz mehr als Rudischhausers schafften sie den Einzug in die Endrunde. Dort gingen die Beurteilungen der fünf Wertungsrichter stark auseinander. Am Ende wurden die Biberacher Sechste.

In der zweithöchsten Amateurklasse, der A-Klasse, traten Kerstin Kowaschütz-Winter und Wolfgang Winter sowie Karin und Dieter Schramek bei den Senioren III an. Hier hatte sich ein starkes Feld von 23 Paaren eingefunden. So galt es zunächst, sich in der Vorrunde zu behaupten und die Zwischenrunde zu erreichen. 14 Paaren gelang dies; darunter die Biberacher Paare Winter und Schramek. Aus diesen 14 Paaren qualifizierten sich sechs für die Finalrunde. Kerstin Kowaschütz-Winter und Wolfgang Winter gelang dies nicht, sie landeten auf Platz elf. Dagegen durften Karin und Dieter Schramek im Finale ein drittes Mal die fünf Standardtänze zeigen. Schrameks erlangten am Ende Platz sechs, trotz besserer Wertungen im Wiener Walzer (Platz vier) und Quickstep (Platz fünf).

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