Perosino und Noàis begeistern beim Biberacher Rondellkonzert

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 Die italienischen Musiker aus Asti und Turin trugen in der Stadtbierhalle in Biberach bekannte Lieder von Cantautoren vor.
Die italienischen Musiker aus Asti und Turin trugen in der Stadtbierhalle in Biberach bekannte Lieder von Cantautoren vor. (Foto: Hans-Bernd Sick)
Schwäbische Zeitung

Fünf Musiker aus Asti und Turin haben anlässlich der Biberacher Rondellkonzerte den Musikgenießern eine Vielfalt italienischer Lieder geboten. Auch wenn die Veranstalter aus wettertechnischen Gründen das Konzert vom Rondell in die Stadtbierhalle verlegen mussten, konnte das Programm ohne Hindernisse über die Bühne gehen. Jacopo Perosino, Komponist und Songwriter, nahm die Gäste mit Liedern im Cantautore-Stil auf eine musikalische Reise mit.

Das Stück „Gli amanti“ trug Jacopo Perosino begleitet auf dem Piano solo vor. Bei „Dentro la tasca“ strich er über die Saiten der akustischen Gitarre. Perosino trug im Verlauf des Abends einige weitere Lieder aus seinem veröffentlichten Album „Retro“ vor. Für seinen Song „Che bella giornata“, bei dem Regen und Sonne eine gewichtige Rolle spielen, kam der heftige Regen gelegen. Das Quintett unterhielt die gut gefüllte Stadtbierhalle bestens und begeisterte sein Publikum.

Akustische Farbtupfer

Für weitere akustische Farbtupfer sorgte Andrea Nejrotti, der insbesondere mit seinem Akkordeonspiel den Einfluss der französischen Chansons auf die italienischen Cantautori belegte. Gitarrist Paolo Penna steuerte lyrische Melodien auf der halbakustischen Gitarre bei, sorgte aber andererseits auf seiner E-Gitarre für rockigen Sound.

Einen passenden Rhythmus bot der Schlagzeuger Pietro Ponzone, der in den vergangenen 30 Jahren schon häufig mit den unterschiedlichsten Bands in Biberach aufspielte. Die Basslaute kamen von Simone Torchio, mal rockig auf dem E-Bass, mal weich auf dem gezupften wie auch dem gestrichenen Kontrabass. Gemeinsam bildete das Quintett einen homogen Klangkörper.

Würdigung populärer Cantautori

Jacopo Perosino würdigte zwei andere populäre Cantautori. Zum einen trug er aus dem Repertoire von Paolo Conte, der ebenfalls von Asti kommt, das bekannte Stück „Azzurro“ vor. Und zum anderen eine Rockversion des „Crêuza de mä“ vom Genueser Cantautor Fabrizio De André. Nach der verlangten Zugabe verabschiedete sich das Quintett aus Asti und Turin von den Biberacher Gästen und bedankte sich bei den Veranstaltern der Rondellkonzerte.

Nach einem Chorabend und dem Jubiläum´der Rockinitiative war der Auftritt des Cantautore Jacopo Perosino mit seiner Band Noàis aus Asti ein weiterer markanter Farbtupfer im bunten Stilmix der Rondellkonzerte.

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