Panne bei Sportlerwahl: Wir bitten um Entschuldigung

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Redaktionsleiter

Eigentlich dachten wir, dass wir mit der Abstimmung auf Papiercoupons, die in der SZ abgedruckt sind, bei der Wahl zum Sportler des Jahres auf der sicheren Seite sind.

Kein Computerhacker kann das Ergebnis manipulieren. Dass die am Freitag in der Gigelberghalle bekannt gegebene Auswertung trotzdem nicht gestimmt hat, ist nicht die Schuld irgendwelcher Computerbetrüger. Das haben wir bei der SZ leider ganz alleine verbockt – auf denkbar altmodische Weise.

Nach dem Transport von Laupheim nach Biberach wurde ein Päckchen mit Stimmzetteln schlicht nicht ausgezählt, einfach vergessen.

Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Dieser ärgert uns aber deshalb besonders, weil wir das Ergebnis bereits öffentlich bekannt gegeben und die Sportler geehrt haben.

So mussten wir Manuel Münst am Montag die enttäuschende Nachricht überbringen, dass er „nur“ Zweiter ist. Gleichzeitig können wir Maike Nägele keine Kulisse mit großem Publikum, wie am Freitag, mehr bieten, um ihr die Siegertrophäe zu überreichen.

Das tut uns leid und wir entschuldigen uns bei den betroffenen Sportlern dafür. Für das kommende Jahr werden wir alle Abläufe des Auszählungsmodus genau analysieren, damit ein solcher Fehler nicht noch mal passiert.

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