Online studieren: mit Abstand und doch gemeinsam

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Daheim statt im Hörsaal: Wegen der Coronapandemie heißt es digital studieren.
Daheim statt im Hörsaal: Wegen der Coronapandemie heißt es digital studieren. (Foto: HBC)
Schwäbische Zeitung

Das Angebot zur Studienorientierung finden Interessierte unter www.start2study-biberach.de

Wie geht Studienorientierung in Zeiten von Corona? Ganz einfach: digital. Die Hochschule Biberach hat nicht nur ihren Studieninformationstag im November virtuell absolviert, auch die digitale Plattform „start2study“ bringt Studieninteressierten die Angebote und Studiengänge der HBC näher. Und auch fürs Studieren selbst gibt es mit study@home ein digitales Angebot, das die jungen Menschen trotz des Lernens auf Distanz motivieren will und auch soziale Kontakte fördert.

In Videos und Podcasts können sich Schülerinnen und Schüler ein Bild von den Laboren, dem Campus und den Vorlesungen machen – und das alles bequem von zu Hause aus. Wer Fragen zu Studium, Bewerbung und Lehre hat, kann unkompliziert im Livechat nachfragen. Professorinnen, Professoren und Studierende stellen sich vor und beschreiben, was den Studienalltag an der Hochschule Biberach aus ihrer Sicht so besonders macht: das familiäre Umfeld, die fußläufigen Entfernungen und das Miteinander zwischen Studierenden, Professorinnen, Professoren und Mitarbeitenden.

Aber wie funktioniert dieses Miteinander während eines Lockdowns, wenn Kontakte heruntergefahren werden sollen und Treffen im öffentlichen Raum nicht möglich sind? Auch dafür hat die Hochschule Biberach eine digitale Lösung gefunden: study@home heißt das Programm, das sich das Institut für Bildungstransfer (IBIT) für die Studierenden aller Semester überlegt hat. „Wir mussten einfach auf die Corona-Rahmenbedingungen reagieren und uns ein Konzept überlegen, mit dem wir die jungen Menschen trotz der Distanzierung und der Online-Lehre weiterhin motivieren können“, so Marieke Rigter, die sich an der HBC unter anderem um die Studieneingangsphase kümmert. So treffen sich die Studierenden nun virtuell zum gemeinsamen Mittag- oder Abendessen und verwandeln ihr WG-Zimmer in die Hochschulmensa.

Eine Umfrage bei den Studierenden hat gezeigt, dass sie vor allem Schwierigkeiten haben, sich selbst zum Lernen zu motivieren: „Mir fällt es schwer, Selbstdisziplin aufzubringen und regelmäßig am Ball zu bleiben“, schreibt beispielsweise eine Studentin auf Instagram. study@home but not alone soll Abhilfe schaffen: Rigter zeigt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Beispiele auf, wie sie sich zum Lernen aufraffen, welche Lernstrategien es gibt und wie sie sich ihre Zeit besser aufteilen.

Bei den Studierenden der HBC komme das Angebot gut an, teilt die HBC mit. „Durch die Aktionen fühle ich mich der Hochschule wieder näher“ und „die digitalen Formate zeigen, dass sich die Hochschule um ihre Studierenden sorgt“ meldeten sie beispielsweise zurück. Digitale Spieleabende und gemeinsame Shiatsu-Stunden runden das Angebot ab und vermitteln das, was derzeit vermutlich alle brauchen könnten: Entspannung.

Das Angebot zur Studienorientierung finden Interessierte unter www.start2study-biberach.de

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