Nächstes Topteam kommt nach Biberach

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 Die Handballer der TG Biberach (hier Simon Krattenmacher) treffen am Samstagabend in der PG-Halle auf Reichenbach.
Die Handballer der TG Biberach (hier Simon Krattenmacher) treffen am Samstagabend in der PG-Halle auf Reichenbach. (Foto: Volker Strohmaier)
Philipp Braun

Eine Woche nach der hochklassigen Landesliga-Partie der Biberacher Handballer in Steinheim kommt es in Biberach zum Duell gegen den hoch gehandelten TV Reichenbach. Anpfiff zu dieser Begegnung ist am Samstag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr in der PG-Halle.

Nach dem vergangenen Heimspiel gegen BW Feldkirch, das für viele Beteiligten einen unerklärlichen Verlauf nahm, war die TG auf Wiedergutmachung in Steinheim aus. Zwar ist das 29:29-Unentschieden punktetechnisch nur ein Teilerfolg, dennoch scheint sich die TG rehabilitiert zu haben. Die Leistung vor allem im Angriff stimmte, Biberach zeigte sich variantenreich, die Rückraumakteure wie Julian Betz und Rares Bursuc strahlten nicht nur selbst Torgefahr aus, sie glänzten zudem durch effektive Kreisanspiele. Auch in Sachen Einstellung war den Blau-Gelben nichts vorzuwerfen. Einzig in der Abwehr sind noch einige Baustellen offen, die Trainer Cosmin Popa in den Trainingseinheiten diese Woche anpackte.

Hohe Hürde wartet auf die TG

Mit dem TV Reichenbach kommt ein Gegner in die PG-Halle, der zu den Topfavoriten der Landesliga gehört. Die Gäste aus dem Landkreis Esslingen sind in der vergangenen Saison Dritter der Landesligarunde geworden und damit nur knapp an der Aufstiegsrelegation vorbeigeschrammt. Auch in dieser Saison ist die Mannschaft von Trainer Volker Haiser richtig gut aus den Startlöchern gekommen, obwohl das Auftaktprogramm mit drei Auswärtsspielen in Folge kein leichtes war.

Gleich das erste Spiel gewannen sie mit 32:29 beim Mitfavoriten vom SC Vöhringen. Die einzige Niederlage gab es am Tag der Deutschen Einheit überraschend beim Aufsteiger TSG Söflingen II. Die routinierte Mannschaft von der Fils, die mit 6:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz steht, weiß, wie man enge Spiele gewinnt, spielt einen attraktiven und cleveren Handball und wird eine Hohe Hürde für die Mannschaft von Trainer Cosmin Popa. Dazu kommt, dass sie mit Max Liegat und Alexander Stammhammer zwei absolute Ausnahmeschützen in den eigenen Reihen hat. Die junge Biberacher Mannschaft muss sich aber keineswegs verstecken und wird, sofern alle Akteure eine konzentrierte Leistung abrufen, gegen Reichenbach ein Wort um den Sieg mitreden können. Nicht mit von der Partie sein wird weiterhin Jan Wille, der an einem Bänderriss laboriert und noch bis Ende des Monats ausfällt.

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