Mobile Sanitätswache offiziell übergeben

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Mit einem symbolischen Schlüssel ist die neue mobile Sanitätswache an den DRK-Kreisverband übergeben worden.
Mit einem symbolischen Schlüssel ist die neue mobile Sanitätswache an den DRK-Kreisverband übergeben worden. (Foto: Gerd MÄgerle)
Redaktionsleiter

Mit der Übergabe eines symbolischen Schlüssels ist die neue mobile Sanitätswache des DRK-Kreisverbands Biberach am Samstag offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Finanziert wurde der 97 000 Euro teure Container mit Spezialausstattung durch eine von der Volksbank Ulm-Biberach unterstützte Crowdfunding-Aktion (SZ berichtete).

„Das ist ein großer, guter Tag für das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Biberach“, sagte Peter Schneider, Präsident des DRK-Kreisverbands im DRK-Zentrum in Biberach, wo die Initiatoren des Crowdfundings sowie viele Spender zusammengekommen waren. Die 2,8 Tonnen schwere, auf einem Anhänger montierte mobile Wache kommt bei Großveranstaltungen im ganzen Landkreis zum Einsatz. Sie dient der Erstversorgung von Verletzten und Patienten, kann aber auch als Einsatzleitstelle eingesetzt werden. Die entsprechende Übertragungstechnik ist vorhanden. Sie ersetzt die rund 20 Jahre alten Wohnwagen, die bisher als mobile DRK-Wachen verwendet wurden.

Schneider dankte den Spendern, den DRK-Mitarbeitern und nicht zuletzt der Volksbank Ulm-Biberach, die die Crowdfunding-Aktion organisiert, aber auch einen hohen vierstelligen Betrag selbst gespendet hatte. Rund 91 300 Euro der benötigten 97 000 Euro kamen schließlich durch Spenden zusammen. Stationiert ist die Wache künftig bei der DRK-Bereitschaft Schwendi.

Lerch erläutert Wache

Biberachs Oberbürgermeister Norbert Zeidler bedankte sich im Namen aller Kommunen bei der Volksbank und dem DRK. Dietmar Patent von der Volksbank Ulm-Biberach sagte, die Crowdfunding-Aktion sei auch für die Bank Neuland gewesen. „Wir wussten nicht, ob wir das Geld zusammenbekommen.“ Umso schöner sei es, dass es geklappt habe und durch die Aktion auch freundschaftliche Beziehungen zum DRK entstanden seien. DRK-Bereitschaftsleiter Tobias Lerch aus Schwendi erläuterte den Besuchern im Anschluss die mobile Wache.

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