Mitarbeiter können 2020 einziehen

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Die Architekten Stefan Rapp (von links), Sabine Seher und Rolf Gurland beim Spatenstich mit Finanzdezernent Ralf Miller, Landrat
Die Architekten Stefan Rapp (von links), Sabine Seher und Rolf Gurland beim Spatenstich mit Finanzdezernent Ralf Miller, Landrat Heiko Schmid, Oberbürgermeister Norbert Zeidler, Bauunternehmer Mathias Fritschle und Holger Thiessen, Leiter des Amtes für Liegenschaften und Gebäude im Landratsamt . (Foto: Tanja Bosch)

Nun können die Bauarbeiten in der Biberacher Rollinstraße beginnen. Zum Spatenstich für das neue Verwaltungsgebäude des Landratsamts haben sich am Mittwochabend die Beteiligten vor Ort getroffen. Insgesamt plant der Landkreis Biberach mit einem Investitionsvolumen von 13,4 Millionen Euro. Im Neubau sollen künftig das Verkehrsamt mit Kfz-Zulassungsstelle, die Führerscheinstelle sowie das Gesundheitsamt zu finden sein. Der Einzug ist für das Jahr 2020 geplant.

„Mit dem Neubau wollen wir das Ziel erreichen, die vielfältigen Aufgaben des Landratsamtes in der Rollinstraße zu konzentrieren. Viele Bereiche wie beispielsweise die Informations- und Kommunikationstechnik oder das Forstamt sind nicht hier am Standort, sondern dezentral und auch suboptimal untergebracht. Das wollen wir ändern“, sagt Landrat Heiko Schmid beim Spatenstich.

Dritter Stock wird vermietet

In dem neuen, modernen Gebäude entstehen ein Großraumbüro für die Zulassungsstelle und 70 weitere Büros für die anderen Bereiche. Im Untergeschoss gibt es dann eine Tiefgarage mit rund 20 Plätzen und das dritte Obergeschoss soll zunächst an Dritte vermietet werden. „Anspruch von Verwaltung und Kreistag war und ist es, ein modernes Gebäude zu schaffen, das gute Arbeitsbedingungen, Gebäudeklimatik, Energieeffizienz, Klimaschutz und Ökologie vereint“, so Schmid. Den ökologischen Ansatz des Bauwerks unterstreiche das Gebäude mit einer innovativen Holzhybridkonstruktion. Dafür erhält der Landkreis einen Zuschuss von 300 000 Euro aus dem Holz Innovativ Programm, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.

Geplant wird das Gebäude von der Architektengemeinschaft Gurland und Seher aus Biberach und Rapp aus Ulm. „Mittlerweile ist aus den vier Architekten vom Anfang ein Planungsteam mit 26 Personen entstanden, welches heute zum Spatenstich die Planung an die mittlerweile beauftragten Firmen zur Bearbeitung übergibt“, sagt Architekt Rolf Gurland. „Es wird ein kompaktes Gebäude mit einer klaren und einfachen Erschließungsstruktur und Zirkulation im Grundriss um einen zentralen Innenhof.“ Außen und innen werde das Gebäude natürlich barrierefrei erschlossen. Wenn alles planmäßig verläuft, soll das neue Verwaltungsgebäude im Sommer 2020 bezogen werden.

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