Mit der nötigen Lockerheit zum Spitzenteam

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 Biberachs Anne Münzer befindet sich auf einem sehr guten Weg. Nach dem Kurzeinsatz im letzten Spiel wird sie auch dieses Mal wi
Biberachs Anne Münzer befindet sich auf einem sehr guten Weg. Nach dem Kurzeinsatz im letzten Spiel wird sie auch dieses Mal wieder mit von der Partie sein. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Schwäbische Zeitung
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Für die Württembergliga-Handballerinnen der TG Biberach geht es am Samstag zum Spitzenteam TV Reichenbach. Vor dem Spiel gegen den Tabellenvierten gibt es gute und nicht so gute Nachrichten aus dem Lager der Biberacherinnen. Anpfiff der Partie in der Brühlhalle ist um 20 Uhr.

Der TV Reichenbach spielt seit Jahren einen attraktiven und flotten Handball und etablierte sich so in der Spitze der Liga. Auch in der vergangenen Saison verpasste man den Aufstieg beziehungsweise die Aufstiegsrelegation nur knapp. Nach einer hauchdünnen Niederlage gegen den Tabellenführer HSG Deizisau-Denkendorf zum Auftakt (23:25) gewann der TVR die letzten vier Partien in der laufenden Spielzeit teilweise sehr deutlich. Neu-Trainer Armin Dobler steht eine eingespielte, erfahrene und körperlich starke Mannschaft zur Verfügung, die auf allen Positionen sehr gut besetzt ist. Selin Genc (28 Tore) und Ann-Kristin Seiter (24) sind aktuell die besten Torschützinnen des TVR.

Herth-Comeback rückt näher

Das Trainerteam der TG, das die Mannschaft unter der Woche nochmals ausdrücklich für den tollen Auftritt im letzten Spiel gegen die TG Nürtingen II gelobt hat, muss beim Auswärtsspiel in Reichenbach auf Rebecca Kunz und Lea Unterfrauner verzichten. Zudem ist die ein oder andere Spielerin angeschlagen oder leicht krank. Richtig gute Neuigkeiten gibt es aber auch zu vermelden: Die Fußverletzung von Yvonne Schneider erwies sich weniger schwerwiegend als gedacht. Außerdem befindet sich Anne Münzer auf einem sehr guten Weg. Nach dem Kurzeinsatz im letzten Spiel wird sie auch dieses Mal wieder mit von der Partie sein. Außerdem rückt auch das Comeback von Spielmacherin Valentina Herth immer näher, ob sie schon gegen Reichenbach spielen kann, wird sich aber kurzfristig entscheiden.

Nach dem guten Saisonstart, der mit 7:3 Punkten trotz der Nürtingen-Pleite nach Ansicht des TG-Trainerteams überraschend positiv ausgefallen ist, kann und wird man in Reichenbach mit der nötigen Lockerheit an den Start gehen können. Vor allem, was die Abwehr angeht, will man an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und es dem TVR so schwer wie möglich machen.

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