Mit Blaulicht Verkehrsunfall verursacht

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 Ein 48-jähriger Autofahrer soll versucht haben, sich mit einem Blaulicht auf seinem Armaturenbrett freie Fahrt zu verschaffen.
Ein 48-jähriger Autofahrer soll versucht haben, sich mit einem Blaulicht auf seinem Armaturenbrett freie Fahrt zu verschaffen. (Foto: Friso Gentsch/dpa)
Schwäbische Zeitung

Ein 48-jähriger Autofahrer soll am Freitagabend auf der A 7 einen Auffahrunfall verursacht haben. Nach Zeugenaussagen betrieb der 48-jährige Beschuldigte auf dem Armaturenbrett seines Wagens unerlaubt ein Blaulicht und versuchte sich womöglich auf diese Art und Weise freie Fahrt zu verschaffen.

Vor dem Unfallverursacher fuhr ein 63-Jähriger auf der Autobahn in Fahrtrichtung Füssen. Als er bei Illertissen einen vor ihm fahrenden Pkw überholte, nahm er im Rückspiegel einen mit sehr hoher Geschwindigkeit herannahenden Pkw war. Dieser reduzierte seine Geschwindigkeit jedoch nicht und fuhr auf den Wagen des 63-Jährigen auf, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Zudem entstand ein Schaden von mehr als 4000 Euro.

Während der 63-Jährige mit seinem Pkw auf dem Seitenstreifen stehen blieb, setzte der 48-Jährige seine Fahrt fort. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte der verantwortliche Fahrzeugführer ermittelt werden. Dieser wurde an seiner Wohnanschrift durch Beamte der Polizeiinspektion Neu-Ulm angetroffen. Da der Mann unter Alkoholeinfluss stand, wurde bei diesem eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den 48-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht und Amtsanmaßung ermittelt.

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