Mirco Buck fährt zum Sieg

Lesedauer: 5 Min
 Mirco Buck vom AMC Biberach kam beim BWJ-Lauf in Baden-Baden in der Expertenklasse am besten mit den schwierigen Bedingungen zu
Mirco Buck vom AMC Biberach kam beim BWJ-Lauf in Baden-Baden in der Expertenklasse am besten mit den schwierigen Bedingungen zurecht und gewann. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Mirco Buck vom AMC Biberach ist beim vierten Lauf zur baden-württembergischen Jugendtrialmeisterschaft (BWJ) in Baden-Baden nicht zu schlagen gewesen. Linda Weber erreichte gesundheitlich angeschlagen Rang sechs.

Linda Weber hatte in der Klasse vier (Fortgeschrittene) drei Runden mit zehn Sektionen zu absolvieren. Alle Sektionen waren technisch anspruchsvoll. Weber war anzumerken, dass sie nach einer Grippe noch nicht wieder ganz bei 100 Prozent war. Die erste Runde beendete sie auf Platz zehn. In Runde zwei konnte sie sich steigern, was sich auch im Ranking niederschlug. In der dritten Runde ließ die Kraft nach, die Folge: kleine Konzentrationsfehler. Nach der achten Sektion begann es stark zu regnen, was eine 25-minütige Zwangspause erforderte. Die Hänge und die Steine waren danach nass, was Weber aber gut zu meistern wusste. Sie verbesserte sich schließlich noch auf Rang sechs.

Schwierige Bedingungen

Mirco Buck hatte in Klasse zwei (Experten) drei Runden mit zehn Sektionen zu meistern. Das Wetter hielt so manche Überraschungen bereit. Regen, dann wieder kein Regen und sogar hin und wieder Sonne – so stellte sich die Situation dar. Buck startete richtig gut, kam mit dem rutschigen Boden sehr gut klar und lag nach der ersten Runde auf Rang eins. Diesen verteidigte er in Runde zwei, ein Sturz ließ die Konkurrenten des AMC-Fahrers aber näherrücken. In der dritten Runde kamen noch Unterarmkrämpfe bei Buck hinzu, die durch das Massieren der Unterarme vor jeder Sektion etwas gelindert wurden. In der drittletzten Sektion passierte ihm noch ein großes Missgeschick: Er musste, wie so oft, das Vorderrad versetzen, rutschte dabei mit der Hand vom Lenker und musste das Motorrad fallen lassen. Die letzten beiden Sektionen absolvierte er dann fehlerfrei und hatte so am Ende noch drei Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten. So schaffte Buck bei seinem ersten Lauf in diesem Jahr den Sieg.

Das Trial am Folgetag, der zweite Lauf zur süddeutschen Meisterschaft, war um einiges schwerer. Wieder waren drei Runden mit zehn Sektionen zu absolvieren. Die ganze Nacht zuvor hatte es geregnet, erst am Morgen ließ sich die Sonne blicken. Mirco Buck legte wie am Vortag die Messlatte für seine Konkurrenten in den ersten Sektionen ziemlich hoch. Es gab zwei Sektionen, die bei allen schon beim Anschauen für Kopfzerbrechen sorgten. Die erste der genannten Sektionen schaffte keiner der Konkurrenten in der ersten Runde, die zweite war eine senkrechte Wand von 1,90 Metern Höhe und mit nur einem Zehn-Zentimeter-Sprungstein davor. Diese Wand schaffte nur einer in der Expertenklasse. Genauso war es in Runde zwei. In Runde drei konnte Buck diese Sektion meistern und setzte dabei nur einen Fuß. Alle anderen scheiterten wieder. Nun wurde es spannend, Buck war wieder in Schlagdistanz zum Führenden. Nun kam noch die zweite extrem schwere Sektion, die es zu bewältigen galt. Buck schaffte die Wand wieder nicht, sein schärfster Konkurrent hingegen schon – als einziger Fahrer der Expertenklasse. Damit behauptete er Rang eins knapp, Buck sicherte sich Platz zwei.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen