Messe für Hausbesitzer: Mit diesem Programm lockt die Bauplus

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 In der Paul-Heckmann-Kreissporthalle können sich die Besucher über alle Themen rund ums Bauen informieren.
In der Paul-Heckmann-Kreissporthalle können sich die Besucher über alle Themen rund ums Bauen informieren. (Foto: Reinhard Jakubek)
Schwäbische Zeitung

Mehr als 80 Aussteller zeigen den Besuchern der Biberacher Baumesse Bauplus am Samstag, 29. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils von 10 bis 18 Uhr, auf rund 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, was derzeit interessant ist rund um Bauen, Sanieren und Wohnen. Experten halten an den beiden Tagen 17 Fachvorträge. Da die Stadthalle derzeit saniert wird, findet die Messe in der Paul-Heckmann-Kreissporthalle im Biberacher Kreisberufsschulzentrum statt.

„Wir sind froh, dass wir in die Paul-Heckmann-Halle ausweichen können. Das ist eine sehr gute Alternative zur Stadthalle Biberach“, sagt Stephan Drescher, Messeleiter der Bauplus. Der neue Standort habe allerhand Vorteile, für Besucher ebenso wie für die ausstellenden Firmen: Die Halle ist etwas größer, sodass die Veranstalter mehr Aussteller als in den Vorjahren aufnehmen konnten, sie sei von der B 30 aus gut erreichbar und es gebe genügend Parkplätze.

Weil die Baumesse in den Faschingsferien stattfinde, könne man die Lehrer- und Schülerparkplätze nutzen, allesamt kostenlos. Zudem komme man barrierefrei in die Halle, alles liege auf einer Ebene. „Wir bringen tausende Menschen, Informationen und Ideen an einem Ort zusammen“, sagt Stephan Drescher. „Wer ein Bauprojekt plant, müsste dafür sonst weit durch die Gegend fahren.“

Neue Aussteller

Die Auswahl reicht von Baustoffen bis zu Fertighäusern, von Handwerkern bis Dienstleistern. Mit dabei sind zahlreiche Bauunternehmer, die mit Holz oder Ziegeln arbeiten, Häuser oder Wohnungen anbieten. Es kommen Fachleute für Sanitär- und Elektroarbeiten, Fenster und Türen, Insekten- und Sonnenschutz.

Ein paar Meter weiter geht es um Bäder, Kamine und Öfen. Einen großen Schwerpunkt setzt die Messe beim Heizen und Energiesparen, bei Sonnenstrom und anderen Lösungen mit regenerativen Energiequellen. Beratung bieten Banken, Makler, Energieversorger und die Energieagentur Biberach.

Erstmals zeigt dieses Jahr beispielsweise ein renommierter Küchen-Spezialist seine Angebote, das Marchtaler Küchenstudio. Neu sind zudem Wohnbau-Unternehmen und Immobilienmakler, Spezialisten für Parkett, Fliesen und Fenster, eine Holzhandlung und Schreinereien sowie Anbieter von Alarmanlagen und Sicherheitstechnik.

Angemeldet hat sich außerdem die Caritas: Sie stellt ihre Wohnraum-Initiative „Türöffner“ vor. Das Projekt will Menschen dabei helfen, eine neue Wohnung zu finden. Dafür werden in der Caritas-Region Biberach-Saulgau leer stehende Wohnungen gesucht. Die Caritas tritt dann als Vermittler auf. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart fördert das Projekt.

Die Organisatoren erwarten ähnlich viele Besucher wie in den Vorjahren, sagt Drescher. „Bauen und Renovieren sind nach wie vor sehr aktuelle Themen.“ Nicht zuletzt wegen der Zinspolitik: „Viele Menschen entscheiden sich dafür, in ihr Zuhause zu investieren – in ein neues Eigenheim oder auch in ihre bestehende Immobilie, indem sie sie aufwerten.“

17 Vorträge

Die Energieagentur Biberach hat auch dieses Jahr ein Vortragsprogramm für die Messe zusammengestellt. Das Vortragsforum bietet verteilt auf beide Tage 17 Termine und 17 verschiedene Themen – mehr als jemals zuvor. Deswegen finden die Vorträge nicht mehr stündlich, sondern im 45-Minuten-Takt statt. Experten sprechen über Badezimmersanierung und Fensteraustausch, Passivhaus und Brennstoffzelle, Klimaanlage und Einbruchsschutz, es geht auch ums vernetzte „Smart Home“ und aktuelle Förderprogramme für Bauen und Sanieren. Alle Vorträge sind im Messeeintritt enthalten.

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