Mehrere Podestplätze für RSC-Fahrer

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 Sprintete zum Sieg im U15-Rennen in Diessenhofen: Justin Bellinger vom RSC Biberach (rechts).
Sprintete zum Sieg im U15-Rennen in Diessenhofen: Justin Bellinger vom RSC Biberach (rechts). (Foto: Bernhard Lingenhöle)
Schwäbische Zeitung

Beim dritten Rennen des Vier-Länder-Cups in Diessenhofen haben sich die Radsportler des RSC Biberach erneut stark präsentiert. Mehrere Podestplätze schlugen zu Buche.

In der U11 starteten Timo Zabel, Raphael Dunz und Mia Schechinger für den RSC. Es wurde nicht getrennt gewertet. Zwei Runden waren zu absolvieren. Alle Biberacher fanden gut ins Rennen, positionierten sich in der Spitzengruppe und konterten sämtliche Attacken. 200 Meter vor dem Ziel zog Zabel den Sprint an und sicherte sich schließlich mit knappem Vorsprung Platz eins. Schechinger belegte Rang vier, Dunz wurde Achter.

Julia Servay setzte sich im U13-Rennen, in dem auch die Jungen mitfuhren, gleich zu Beginn an die Spitze des Felds. Immer wieder wurde durch Attacken versucht, der RSC-Fahrerin die Spitzenposition streitig zu machen. Servay ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und blieb vorn. In der letzten Runde wurde das Tempo verschärft, die Biberacherin hielt stets mit und beendete das Rennen nach drei Runden auf Rang eins.

Insgesamt 18 Kilometer (vier Runden) lang war das U15-Rennen. Justin Bellinger, Christian Klinder, Yannick Schechinger, Leif Börner sowie Hanna Geiser, Rike Fütterling und Sophia Dunz waren im circa 30-köpfigen Fahrerfeld vertreten. Schon nach zwei Runden bildete sich eine Führungsgruppe mit Bellinger und Geiser. Klinder, Börner, Dunz und Fütterling fuhren in der Verfolgergruppe mit und versuchten, den Anschluss an die Spitze zu schaffen, was aber nicht gelang. In der Führungsgruppe konnte Bellinger alle Attacken mitgehen und sprintete auf Platz eins liegend über die Ziellinie. Geiser wurde Zwölfte, Schechinger kam als 16. ins Ziel und Klinder belegte Rang 17. Fütterling (21.), Börner (28.) und Dunz (30.) reihten sich dahinter ein.

Richard Kimmich (U17) startete derweil in Holzhausen bei einem Kriterium über 41 Kilometer. In der dritten Runde stürzte der Führende, was sich die Fahrer dahinter zunutze machten und versuchten, vom Feld davonzufahren. Kimmich ging eine Attacke mit und schaffte es, sich die Führung zu erarbeiten. In einigen Wertungen konnte er so schon Punkte sammeln. Als sich ein Fahrer von hinten näherte und sich vor Kimmich setzte, fuhr er sofort in dessen Windschatten. „Leider hat sich mein Sattel verstellt und ich konnte nicht mehr ganz mitfahren“, so Kimmich, der in der Schlusswertung aber nochmals punktete und so auf Platz drei fuhr.

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