Mehrere Männer sollen 14-Jährige im Kreis Biberach vergewaltigt haben

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Die Männer sollen die Mädchen wehrlos gemacht haben.
Die Männer sollen die Mädchen wehrlos gemacht haben. (Foto: Paul Zinken / dpa)
Schwäbische Zeitung
Digitalredakteur

Mehrere junge Männer sollen in einer Gemeinde im Landkreis Biberach eine 14-Jährige vergewaltigt haben. Das teilten die Staatsanwaltschaft Ravensburg und die Polizei am Montagvormittag mit. Gegen die drei Hauptverdächtigen ergingen Haftbefehle.

+++ Ermittler nennen weitere Details von mutmaßlicher Vergewaltigung einer 14-Jährigen +++ 

Die Mädchen, 13 und 14 Jahre alt, hatten sich am Abend des 12. November mit den Männern getroffen, so die Erkenntnisse der Behörden. Sie hatten sich demnach mit ihnen am späten Abend verabredet.

An Treffpunkt abgeholt

Drei der Verdächtigen sollen die Mädchen dann an einem vereinbarten Treffpunkt abgeholt haben. Sie sollen in eine Gemeinde im Kreis Biberach gefahren und in einer Garage zwei weitere Männer getroffen haben.

Dort, so Staatsanwaltschaft und Polizei, sollen die fünf Männer die 14-Jährige zunächst mit Alkohol, dann mit Rauschgiften willensunfähig gemacht haben.

Eltern erstatten Anzeige

Einen sexuellen Übergriff habe die 13-Jährige verhindern können, teilten die Behörden mit. Die 14-Jährige sei von drei Männern vergewaltigt worden. Am nächsten Tag erfuhren die Eltern davon und erstatteten Anzeige bei der Polizei.

Die leitete nach eigenen Angaben „sofort umfangreiche Ermittlungen ein“. So sei es gelungen, zunächst drei, später fünf Verdächtige zu ermitteln.

180 Gramm Marihuana und Amphetamin

Am Mittwoch durchsuchten Polizeibeamte dann die Wohnungen der fünf Männer sowie die Garage. In der Garagen fanden die Ermittler noch etwa 180 Gramm Marihuana und Amphetamin. Weiteres Rauschgift entdeckten sie in den Wohnungen der Verdächtigen.

Gegen diesen 32-Jährigen und zwei 20 und 19 Jahre alten Männer erließ der zuständige Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg Haftbefehle. Die wurden am Mittwoch vollstreckt, die Männer sitzen jetzt in Justizvollzugsanstalten.

Auf Nachfrage von Schwäbische.de teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass der 32-Jährige die deutsche Staatsangehörigkeit hat. Die beiden jüngeren Männer stammen aus Syrien.  

Die beiden anderen Verdächtigen, 27 und 34 Jahre alt, sehen den Ermittlungen auf freiem Fuß entgegen. Diese weiteren Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern derzeit noch an.

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