Matthias Krack folgt auf Hellger Koepff

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 Matthias Krack
Matthias Krack (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der Kirchenbezirk Biberach bekommt im Frühjahr 2020 einen neuen Dekan: Matthias Krack folgt auf Hellger Koepff, der nach 16 Jahren zum Jahresende in den Ruhestand gehen wird. Das teilt die Landeskirche auf ihrer Webseite mit.

Der 50-jährige Matthias Krack wird sein neues Amt „voraussichtlich zwischen Ostern und Pfingsten 2020 antreten“, sagte er nach seiner Wahl.

Mit fast 1900 Quadratkilometern ist das Dekanat Biberach flächenmäßig eines der größten der württembergischen Landeskirche. Allerdings gehören den 25 zum Kirchenbezirk zählenden Gemeinden nur rund 44 000 Mitglieder an. Diese Diasporasituation im katholisch geprägten Oberschwaben nehme der aus Ruit (Ostfildern) stammende und in Esslingen aufgewachsene Krack als Herausforderung an. Krack betont die „ökumenische Verbundenheit, die in Oberschwaben in großer Selbstverständlichkeit und gastfreundlichem Miteinander gelebt wird“. Deutlich werde diese Ökumene nicht zuletzt durch die simultane Biberacher Stadtpfarrkirche St. Martin, wo Krack die erste Pfarrstelle besetzen wird.

Im Kirchenbezirk Leonberg ist Matthias Krack derzeit als Dekan-Stellvertreter tätig; außerdem ist er Bezirksbeauftragter für Erwachsenenbildung. Vor seiner Zeit in Leonberg war er Pfarrer in Mundingen, einem Alb-Teilort von Ehingen (Donau). Studiert hat Krack in Tübingen und Heidelberg. Als Vikar war er in Donnstetten-Westerheim tätig.

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