Mahnwache für den Frieden auf dem Marktplatz

Lesedauer: 2 Min
 Auch in diesem Jahr gibt es am Karfreitag wieder eine Mahnwache auf dem Biberacher Marktplatz .
Auch in diesem Jahr gibt es am Karfreitag wieder eine Mahnwache auf dem Biberacher Marktplatz . (Foto: Friedensbündnis Biberach)
Schwäbische Zeitung

Das Biberacher Friedensbündnis veranstaltet am Karfreitag, 19. April, um 17 Uhr auf dem Biberacher Marktplatz eine Mahnwache für den Frieden. Diesmal steht diese unter dem Titel „Friedensarbeit in gewalttätigen Zeiten – Zivil ist mehr wert.“

Täglich berichten die Medien erschreckende Nachrichten über die weltweiten Kriegs- und Krisengebiete, wie es in einer Mitteilung heißt. Internationale Verträge, die den Umgang mit atomaren Waffen regelten oder das Nuklearabkommen mit dem Iran, werden aufgekündigt.

„Verantwortungslose Waffenexporte verschärfen und befeuern die Krisensituationen der Welt“, teilen die Organisatoren mit. Der Ruf nach neuem Wettrüsten und Erhöhung der Militärausgaben werde in Ost und West immer lauter. Die Gefahr eines drohenden „Kalten Krieges“, wie zu Beginn der 1960er-Jahre, wachse ständig.

Jürgen Menzel, Diplom-Sozialarbeiter, Mediator und Handelsfachwirt, ist Hauptredner der Mahnwache. Er arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der zivilen Konfliktlösung und berichtet über seine Erfahrungen. Seit 2004 ist er im Bereich der zivilen Friedensbildung tätig.

Als Trainer arbeitete er in Krisenregionen wie der Ukraine, Georgien, Palästina, Syrien und dem Sudan. Für die musikalische Umrahmung sorgt Ana Bienek mit politischen Liedern und Songs aus der Friedensbewegung.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen