Logistischer Aufwand ist enorm

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 Insgesamt 274 Spiele stehen beim Ibot über Ostern in Biberach an.
Insgesamt 274 Spiele stehen beim Ibot über Ostern in Biberach an. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Sportredakteur
Michael Mader

Der Eintritt beim Ibot ist frei. Weitere Infos, den kompletten Spielplan sowie einen Link zum Livestream zum Turnier gibt es im Internet unter www.ibot-bc.de

Beim 22. internationalen Biberacher Osterturnier (Ibot) um den „Cup der Kreissparkasse Biberach“ kämpfen insgesamt 100 Mannschaften aus vier Nationen um den Titel in ihrer jeweiligen Altersklasse. Das Ibot gilt als eines der größten und bestbesetzten Jugendhandballturniere in Süddeutschland. Die Vorbereitungen des Ibot-Organisationsteams laufen bereits seit einigen Monaten, der logistische Aufwand für die drei Turniertage ist enorm.

Das Teilnehmerfeld: Spielberechtigt beim Ibot sind Mannschaften von der C-Jugend bis zur A-Jugend. Internationale Gäste aus Italien, der Schweiz und den Niederlanden werden erwartet. Auch Vereine aus Österreich und Frankreich hatten sich für eine Teilnahme am Ibot angemeldet, waren aber letztlich unter den mehr als 50 Teams, die eine Absage erhielten. In der männlichen A-Jugend sind neun der 20 Vereine aus der Jugend-Bundesliga. Nicht dabei in diesem Jahr ist der zweifache Turniersieger und Titelverteidiger bei der männlichen A-Jugend, die Füchse Berlin. Teammanager und Trainer Bob Hanning hat sich laut Ibot-Pressesprecher Ronald Maier in diesem Jahr für einen Verzicht entschieden, um sich gezielt auf die deutsche Meisterschaft zu konzentrieren. Zudem mussten bereits einige A-Jugendspieler im Kader des Bundesligisten wegen großer Verletzungsprobleme aushelfen. Im kommenden Jahr wollen die Berliner wieder nach Biberach kommen, dann liege Ostern auch wieder deutlich früher.

Die TUS Schutterwald, einst der Verein von Armin Emrich, Arno Ehret und Martin Heuberger, bringt gleich zwei Nachwuchs-Bundesligamannschaften mit – weiblich und männlich. Insgesamt ist das Ibot in diesem Jahr wieder mehr in die Breite orientiert, zumal auch die Konkurrenz an Turnieren stetig zugenommen hat. Dennoch kommt etwa der Bundesliganachwuchs von Frisch Auf Göppingen immer wieder gern nach Biberach, zumal es auch weniger als 100 Kilometer Anreise bedeutet. Mit der SG Pforzheim Eutingen und dem SC Magdeburg werden in der männlichen B-Jugend zwei Teams nach Biberach reisen, die bereits mitten in den Spielen um die deutsche Meisterschaft stecken.

Die Schiedsrichter: Nicht nur die Spieler stehen beim Ibot im Fokus von Talentscouts, auch die Schiedsrichter werden unter die Lupe genommen. Seit dem Jahr 2012 nutzt der Deutsche Handballbund (DHB) das Turnier als eines von nur zwei in Deutschland zur Sichtung von Unparteiischen für den Einsatz in der 3. Liga. „Das ist auch eine Auszeichnung für uns und ein Zeichen dafür, dass das Ibot qualitativ hochwertig besetzt ist“, sagt Jochen Schoch vom Ibot-Organisationsteam, dem auch Hans-Peter Beer, Jochen Halder und Armin Engel angehören.

Die Hallen: In fünf Hallen (Wilhelm-Leger-Halle, PG-, Mali-, WG- und BSZ-Halle) werden die insgesamt 274 Spiele beim Ibot ausgetragen. Jedes Team wird dabei mindestens fünf Partien bestreiten. Die sechs Endspiele steigen alle am Ostermontag ab 11 Uhr in der Wilhelm-Leger-Halle. Dort befindet sich auch der administrative Dreh- und Angelpunkt: Das Turnierbüro. Aus allen fünf Spielhallen wird es einen Livestream und einen Liveticker geben. Darüber hinaus kann man sich via Homepage, Facebook oder WhatsApp-Kanal über das Turniergeschehen auf dem Laufenden halten.

Unterkunft und Verpflegung: Übernachten werden die Teams laut Jochen Schoch in der Dollinger-Realschule und dem Pestalozzi-Gymnasium. Frühstück gebe es in der PG-/WG-Mensa. „Ansonsten gibt es Verpflegungsstände in allen Hallen“, so der Ibot-Mitorganisator. Mehr als 300 Helfer werden rund um das Turnier über Ostern im Einsatz sein.

Der Eintritt beim Ibot ist frei. Weitere Infos, den kompletten Spielplan sowie einen Link zum Livestream zum Turnier gibt es im Internet unter www.ibot-bc.de

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