Lions zeigen sich als gute Gastgeber

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Redaktionsleiter

Trotz Schneeschmuddelwetters haben am Sonntag viele Gäste angenehme Stunden beim 17. Jazz-Frühschoppen des Lions-Clubs Biberach in der Gigelberghalle verbracht. Der Erlös der Veranstaltung kommt unter anderem sehbehinderten Kindern in Kamerun zugute.

Die Mitglieder des Lions-Clubs hatten für ihre Gäste wieder reichlich aufgetischt und zeigten sich als gute Gastgeber. Neben Herzhaftem wie Weißwürste oder Maultaschen lockte auch ein großes Kuchenbuffet. Auf der Empore bot Fromelier Tilman Feifel verschiedene exquisite Käsesorten zur Verkostung an. Bei der Bewirtung wurden die Lions-Mitglieder wieder von einem Team der Lebenshilfe Biberach unterstützt. Auf der anderen Seite der Halle war wieder ein Bücher- und Medienbasar aufgebaut, der mit Schnäppchen lockte.

Auf der Bühne sorgten die Rootbears aus Biberach mit Jazz und Swing für Unterhaltung. Die fünf Musiker bestachen als perfekt aufeinander abgestimmtes Ensemble. Für das Publikum trafen sie die richtige Lautstärke, um einerseits die Musik genießen, sich aber andererseits noch unterhalten zu können. Auch eine Kunst, die nicht jede Musikgruppe beherrscht.

23 000 Euro aus Kalender-Aktion

Lions-Präsident Markus Rid begrüßte die zahlreichen Gäste und hatte gleich zu Beginn eine beeindruckende Zahl parat: 23 000 Euro Reinerlös sind bei der Adventskalender-Aktion zusammengekommen, die der Lions-Club Biberach im Dezember erstmals gestartet hatte. Rid bedankte sich beim Lions-Club Günzburg, der bei der Aktion Pate gestanden hatte, bei allen Sponsoren, Verkaufsstellen sowie der „Schwäbischen Zeitung Biberach“, die die Adventskalender-Aktion als Partner begleitet und täglich die Gewinnnummern veröffentlicht hatte.

Mit Veranstaltungen wie dem Frühschoppen wolle der Lions-Club Biberach auch in diesem Jahr wieder gezielte Spendenakquise betreiben, sagte Rid. So soll der Erlös des Frühschoppens unter anderem der Aktion „Lichtblicke für Afrika“ zugute kommen, die die Lions auf Bundesebene zusammen mit der Christoffel-Blindenmission unterstützen. Dabei geht es darum, Kindern in Kamerun, die aufgrund der Mangelernährung der Mütter in der Schwangerschaft blind geboren wurden, das Augenlicht zu schenken. „Eine solche OP kostet umgerechnet 30 Euro, wir können mit dem heutigen Tag also viel Gutes tun“, sagte Rid. Unter Umständen hätte es sogar noch etwas mehr sein können, allerdings überschnitten sich an diesem Vormittag mehrere Veranstaltungen in der Stadt.

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