Linda Weber ist in ihrer Klasse bestes Mädchen

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 Mit den Plätzen 18 und elf war Linda Weber vom AMC Biberach an beiden Tagen das beste Mädchen in ihrer Klasse in Schwemlitz und
Mit den Plätzen 18 und elf war Linda Weber vom AMC Biberach an beiden Tagen das beste Mädchen in ihrer Klasse in Schwemlitz und konnte am zweiten Tag in die Punkteränge fahren. (Foto: Andrea Weber)
Schwäbische Zeitung

Bei den ersten beiden Läufen zur deutschen Jugendtrial-Meisterschaft (JDM) in Schwemlitz (Niedersachsen) hat Linda Weber vom AMC Biberach ihre gesetzten Ziele erreicht. Mit den Plätzen 18 und elf war sie an beiden Tagen das beste Mädchen in ihrer Klasse und konnte am zweiten Tag in die Punkteränge fahren. In der Meisterschaft steht sie damit auf dem 15. Platz.

Der MSC Ebstorf war Ausrichter der ersten beiden JDM-Läufe. 20 Sektionen erwarteten die Fahrer, jeden Tag waren zehn drei Mal zu absolvieren. Schon beim Einfahren am Vortag zeigte sich, dass das Trialgelände und seine 500 Meter entfernten Außensektionen mit Hindernissen – Sand und vor allem Sandhänge – für süddeutsche Fahrer sehr gewöhnungsbedürftig waren. Mehrfachstufen, viele Kehren am losen Sandhang, steile Auf- und Abfahrten, der sandige Boden und die Hitze brachten viele Jugendliche an ihre körperlichen Grenzen.

Für Linda Weber war es ihre erste JDM in der grünen Spur. In ihrer Klasse (39 Starter) gab es etliche Sektionen, die sehr eng gesteckt waren und nur mit Versetzen befahrbar waren – eine Technik, die sie noch nicht sehr gut beherrscht. Mit 23 Fehlerpunkten nach der ersten Runde war Weber nicht zufrieden. Die zweite Runde mit 18 Strafpunkten war schon deutlich besser. In Runde drei lenkte Weber an einem Sandhang zu früh ein. Die Folge: Sie kullerte samt Motorrad den Hang hinunter. Am Ende schlugen erneut 18 Fehlerpunkte zu Buche. Damit verpasste sie die Punkteränge als 18. knapp, erreichte aber beim gleichzeitig stattfindenden ADAC-Bundesendlauf noch Rang 15.

Die Sektionen am zweiten Tag lagen Weber deutlich besser. Ihre Kurventechnik am Hang ist sehr gut und so bewältigte sie die entsprechenden Passagen fehlerfrei, was sonst keiner der Erstplatzierten schaffte. Allerdings gab es erneut Abschnitte, die nur mit Versetzen zu bewältigen waren, beziehungsweise Hindernisse beinhalteten, die sehr viel Gas erforderten. Nach Runde eins lag sie vor dem Führenden der baden-württembergischen Trialmeisterschaft, was ihr Auftrieb gab. Gegen Ende der dritten Runde verließ sie wegen der Hitze aber Kraft, sie beendete diese mit 15 Fehlerpunkten. Letztlich erreichte sie als Elfte die JDM-Punkteränge und war erneut bestes Mädchen in ihrer Klasse. In drei Wochen steigt der zweite JDM-Wettbewerb in Kiefersfelden.

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