18 Nullsektionen und drei Fehlerpunkte brachten Linda Weber am ersten Tag in Sibratsgfäll den ersten Platz in Klasse vier ein.
18 Nullsektionen und drei Fehlerpunkte brachten Linda Weber am ersten Tag in Sibratsgfäll den ersten Platz in Klasse vier ein. (Foto: Andrea Weber)
Schwäbische Zeitung

Im österreichischen Sibratsgfäll sind zwei Trial-Läufe ausgetragen worden. Mitorganisator war der RGA Kempten. Vom AMC Biberach waren vier Starter vor Ort. Linda Weber gewann am ersten Tag die Klasse vier mit nur drei Fehlerpunkten und wurde am zweiten Tag Zehnte. Loris Lauber wurde Vierter und Fünfter in Klasse zwei.

Das Gelände des Trialclubs Sibratsgfäll befindet sich oben auf dem Berg. Es gab sieben Sektionen und drei Runden zu fahren, die Fahrzeit war mit 165 Minuten vorgegeben. In Klasse vier (grüne Spur) gab es 19 Starter (acht Jugendliche, elf Erwachsene). Linda Weber (15) lagen die Sektionen. Nach kleinen Ausrutschern im weichen Waldboden in den ersten Sektionen, die sie insgesamt drei Füße kosteten, legte sie die restliche Veranstaltung komplett fehlerfrei hin. 18 Nullsektionen und drei Fehlerpunkte brachten sie auf den ersten Platz in Klasse vier. Am zweiten Tag lief es nicht ganz so rund. Aus noch unbekannten Gründen ging bei ihrem Motorrad in einer Sektion der Motor aus und sie kassierte fünf Strafpunkte. Infolge des ungewohnten Motorverhaltens traf sie bei einer extrem schweren Hang-Sektion nicht die Idealspur und stürzte, wodurch sie weitere fünf Strafzähler erhielt. Mit 15 Fehlerpunkten reichte es letztlich zu Platz zehn. Sie war die fünftbeste Jugendliche und bestes Mädchen in dieser Klasse.

Technische Schwierigkeiten

In Klasse zwei (weiße Spur) waren neun Starter angemeldet, darunter fünf Jugendliche. Loris Lauber (16) hatte in der ersten Runde technische Schwierigkeiten, die sich nicht vor Ort beheben ließen. Er musste zurück ins Fahrerlager im Tal, wo die Reparatur viel Zeit verschlang. Durch den Zeitdruck verlief die zweite Runde nicht optimal, aber in der dritten Runde hatte er wieder alles unter Kontrolle und absolvierte sie fast fehlerfrei. Zwei Punkte fehlten am Ende zum Podest und er wurde Vierter (drittbester Jugendlicher). Am zweiten Tag lief es weniger gut, wodurch er das Podest erneut verfehlte und Fünfter wurde (drittbester Jugendlicher).

Für Marco Laure (9), als Mitglied des RGA Kempten bei dieser Veranstaltung unter dessen Flagge startend, verlief die erste Runde unglücklich in der Klasse sechs (rote Spur). Er wurde schlussendlich Vierter in der roten Jugendklasse. Am zweiten Tag entschloss er sich, in Klasse fünf (schwarze Spur) zu fahren. Auch hier erwies er sich als guter Fahrer und erreichte auf Anhieb Platz vier in der Jugendklasse.

Matthias Leitritz fuhr nur am ersten Tag in Klasse vier und erreichte Rang neun. „Niemandem gebe ich mich lieber geschlagen als Linda“, war seine Reaktion auf die Platzierung der AMC-Fahrerin in seiner Klasse.

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen