Liebherr Biberach feiert Richtfest für neue Verwaltung

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Das neue Verwaltungsgebäude in Biberach.
Das neue Verwaltungsgebäude in Biberach. (Foto: Liebherr)
Gerd Meissner

Die Liebherr-Werk Biberach GmbH hat am Donnerstag das Richtfest ihres neuen Vertriebs- und Verwaltungszentrums gefeiert. Es bietet ab Frühjahr 2018 Platz für über 120 Mitarbeiter, Besprechungsräume und ein Tagungszentrum. 16,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen in das sechsgeschossige Gebäude.

Zu Beginn des Richtfests senkte ein Liebherr-Kran eine gewaltige Richtkrone über dem Eingangsbereich ab . Der Technische Leiter des ausführenden Bauunternehmens Grüner und Mühlschlegel (GM), Alexander Schumacher, trug den Richtspruch vor und lobte die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligter Firmen und Handwerker. In nur siebeneinhalb Monaten wurde der Rohbau neben dem neuen Parkhaus erstellt. Trotz einer vierwöchigen Pause im Januar sei es gelungen, im Zeitplan zu bleiben. Besonders hob er hervor, dass es keine Unfälle auf der Baustelle zu beklagen gab.

„Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung – alle Kranbauer wieder vereint“, so eröffnete Betriebsleiter Uwe Kühn seine Rede. Im Zuge der Aufteilung in die Liebherr-Components Biberach GmbH und die Liebherr-Werk Biberach GmbH im Jahr 2012 waren einige Bereiche provisorisch umgesiedelt worden. „Der Verkauf musste weiter im Verwaltungshochhaus bleiben, die IT wurde in die Räumlichkeiten des geplanten Ersatzteilversands hineingezwängt und die Abteilung Tower Crane Solutions sogar in angemieteten Büros in der Leipzigstraße ausgesiedelt“, erläuterte Kühn.

Kaufleute, Einkauf und Personalwesen seien im Produktions- und Entwicklungszentrum untergebracht worden. Ab Frühjahr 2018 seien diese Bereiche wieder in einem neuen Gebäude vereint, freute er sich. Kühn dankte den beteiligten Firmen und der Biberacher Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit bei der Planung und dem Bau des neuen Bürogebäudes. Das neue Vertriebs- und Verwaltungsgebäude steht in einer Reihe zahlreicher Investitionen der vergangenen Jahre bei Liebherr in Biberach, darunter dem Ausbildungszentrum, dem Parkhaus oder der neuen Oberflächentechnik (Lackierhalle). Bei der Planung mussten viele verschiedene Anforderungen wie Funktionalität, Repräsentativität, Wohlfühlfaktoren und natürlich die baulichen Vorschriften unter einen Hut gebracht werden. Herausgekommen ist ein modernes Gebäude, mit dem Liebherr neue Wege geht und sich ein weiteres Mal zum Biberacher Standort bekennt. Und es werde nicht die letzte Investition in die Zukunft des Standorts sein, kündigt das Unternehmen bereits an.

Beim Bau des neuen Vertriebs- und Verwaltungszentrums kam übrigens fast das gesamte Spektrum der Liebherr-Baumaschinen zum Einsatz: drei Baukrane aus Biberach, Bohrgeräte aus Nenzing, Fahrmischer aus Bad Schussenried, Hydraulikbagger aus Kirchdorf/Iller und Colmar sowie Radlader aus Bischofshofen.

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