Leutkirch muss, Biberach will gewinnen

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 Der FV Biberach (hier Dominik Felger) will im Rennen um Platz zwei beim Mitaufsteiger FC Leutkirch punktemäßig nachlegen.
Der FV Biberach (hier Dominik Felger) will im Rennen um Platz zwei beim Mitaufsteiger FC Leutkirch punktemäßig nachlegen. (Foto: Volker Strohmaier)
Michael Mader

Der FV Biberach hat in der Fußball-Landesliga weiterhin gute Chancen, am Saisonende doch noch auf Platz zwei zu stehen und die Relegationsspiele zu erreichen. Nach dem überzeugenden 3:0 gegen den FC Mengen in der Vorwoche will der aktuelle Tabellendritte beim Mitaufsteiger FC Leutkirch nachlegen. Allerdings müssen auch die Allgäuer unbedingt drei Punkte holen, um nicht schon fast aussichtslos auf einem Abstiegsplatz zu bleiben. Die Partie beginnt am Sonntag um 15.30 Uhr im Stadion am Öschweg.

„Wir wollen natürlich unser Heimspiel gewinnen“, sagt dann auch Leutkirchs Vorsitzender Jochen Reischmann. Was soll er auch sonst sagen? Ein Sieg bei dieser Tabellensituation ist Pflicht, zumal der FC Leutkirch in der jüngsten Vergangenheit auch gut ausgesehen hat. Eine knappe Niederlage in Berg, ein Sieg gegen Weiler und ein 1:1- Unentschieden beim Nachwuchs des FV Ravensburg kann sich sehen lassen. „Wir sind gewarnt und müssen den Gegner absolut ernst nehmen“, warnt Biberachs Coach Dietmar Hatzing. Darauf habe er in der Trainingswoche mehrfach hingewiesen.

Schon im Hinrundenspiel in Biberach hat Leutkirch gezeigt, dass die Mannschaft durchaus Landesliga-Niveau haben kann. Mit 4:2 hat der FV Biberach die Partie im Herbst gewonnen, allerdings lag der Gast schon mit 2:0 in Führung. „Wir haben damals auch ein wenig Glück gehabt, dass wir den dritten Gegentreffer nicht bekommen haben und so das Spiel in der zweiten Halbzeit noch drehen konnten.“

Hatzing muss in Leutkirch auf die berufsbedingt fehlenden Julius Grimm und Oliver Remke verzichten. Beide hatten aber auch schon beim Spiel gegen Mengen gefehlt, das den Biberacher Trainer sehr zufrieden gestimmt hat. Daran müsse man ansetzen, wenn man tatsächlich noch um den zweiten Platz mitspielen wolle. Zunächst seien aber mal die mindestens 60 Punkte das nächste Ziel, das man sich gesetzt habe. Aktuell hat der FV Biberach bereits 56 auf dem eigenen Konto.

Konzentration und den Glauben in die eigene Stärke, ohne den FC Leutkirch zu unterschätzen, sind die Tugenden, die man am Sonntag auf den Platz bringen müsse, so der Trainer. Nach vier Siegen in Folge und Tabellenplatz drei sollte es den Biberacher Spielern zumindest nicht an Selbstvertrauen fehlen. Auf mögliche Änderungen in der Startelf wollte sich Hatzing diesmal nicht festlegen – zu überzeugend war der Auftritt gegen Mengen in allen Mannschaftsteilen.

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