Lehrerinnen aus der Region vertreten Deutschland bei Bildungsfestival in Portugal

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Astrid Pösl (l.) und Sonja Vochezer (r.) im Gespräch mit Kollegen aus anderen europäischen Ländern.
Astrid Pösl (l.) und Sonja Vochezer (r.) im Gespräch mit Kollegen aus anderen europäischen Ländern. (Foto: SFZ Südwürttemberg)
Schwäbische Zeitung

Beim „Science on Stage“-Festival vergangene Woche in Cascais (Portugal) haben die Grundschullehrerinnen des Schülerforschungszentrums (SFZ) Südwürttemberg, Astrid Pösl (Leiterin der Birkendorf-Grundschule Biberach) und Sonja Vochezer (Berger-Höhe-Grundschule in Wangen) mit den von ihnen entwickelten Unterrichtsmethoden zum Thema Optik überzeugt.

Für die internationale Ebene des Festival hatten sich die zwei Pädagoginnen mit ihrem Projekt „Kann man Licht sehen?“ beim nationalen Ausscheid in Berlin im November 2018 qualifiziert (SZ berichtete). Dort waren sie als eines von fünf Projekten als sogenanntes „five star project“ ausgezeichnet worden. Nach den Unterrichtsmaterialien zur Astronomie 2012 und den Hebelgesetzen 2016 konnten sich damit bereits zum dritten Mal, Mitglieder des fünfköpfigen SFZ-Grundschulteams für das Festival qualifizieren.

„Eine Ideentankstelle“

Astrid Pösl zeigte sich von ihrer Zeit in Portugal begeistert: „Es ist unglaublich beeindruckend, wie viele Lehrer aus ganz Europa und Übersee hier zusammenkommen, um Ideen zu teilen und wunderbare Kontakte in andere europäische Länder zu knüpfen. Eine echte Ideen- und Energietankstelle!“

Nicht nur die Kollegen aus dem Primarbereich sondern besonders Lehrkräfte aus den weiterführenden Schulen zeigten ihre Begeisterung über die Einfachheit sowie über die klare und sachlich richtige Struktur der Materialien der beiden Grundschullehrerinnen. Vertreter der Industrie und Hochschulen wiesen verstärkt darauf hin, dass die oftmals falschen oder halbrichtigen Präkonzepte der Kinder so früh wie möglich durch richtige Vorstellungen ergänzt bzw. ersetzt werden sollten.

„Science on stage“ ist die größte europäische Bildungsmesse für Lehrer der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). In diesem Jahr trafen sich 450 Grund- und Sekundarschullehrer aus mehr als 30 Ländern, um bewährte Unterrichtskonzepte auszutauschen. Sie präsentieren ihre innovativsten Ideen von Lehrern für Lehrer an Messeständen, in Workshops und Performances.

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