Landkreis Biberach erhält 3,32 Millionen Euro aus dem Digitalpakt

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 Der Landkreis Biberach erhält aus dem Bund-Länder-Digitalpakt für die nächsten fünf Jahre 3,32 Millionen Euro Fördermittel.
Der Landkreis Biberach erhält aus dem Bund-Länder-Digitalpakt für die nächsten fünf Jahre 3,32 Millionen Euro Fördermittel. (Foto: Britta Pedersen/dpa)
Schwäbische Zeitung

Der Landkreis Biberach als Schulträger der beruflichen Schulen, des Kreisgymnasiums Riedlingen, der Schwarzbach-Schule und der Fachschule Landwirtschaft erhält aus dem Bund-Länder-Digitalpakt für die nächsten fünf Jahre 3,32 Millionen Euro Fördermittel.

Mit dem Geld will der Landkreis die digitale Infrastruktur weiter ausbauen und die Schulen mit digitalen Endgeräten und Arbeitsmitteln ausstatten. Bei 80 Prozent Zuschuss beträgt das Investitionsvolumen gut 4,1 Millionen Euro. Insgesamt erhalten die baden-württembergischen Schulen aus dem Topf 585 Millionen Euro.

Eine Million Euro pro Jahr

„Wir beginnen hier nicht bei null“, so Landrat Heiko Schmid. „Wir haben in unsere Schulen in den letzten Jahren schon viel in die Digitalisierung investiert.“

So sind bereits die technischen Voraussetzungen zum WLAN-Empfang an einigen Schulen geschaffen worden und werden seither – auch ohne Fördermittel – Zug um Zug an den weiteren Schulen eingerichtet.

Hardware, Lizenzen und Sicherheit der IT-Systeme

Tablets, Laptops und digital gesteuerte Maschinen werden vom Landkreis vor allem für die beruflichen Schulen schon seit Jahren beschafft und nach maximal vier Jahren Nutzungsdauer wieder durch neue Hardware ausgetauscht.

Hierfür gibt der Landkreis jährlich mehr als eine Million Euro für Hardware, Lizenzen und die Sicherheit der IT-Systeme aus.

Nicht zuletzt gilt die Lernfabrik 4.0 an der Karl-Arnold-Schule als Industrie-4.0-Labor als das Vorzeigeobjekt für die digitale Lernlandschaft. „Der Landkreis wird mit den Mitteln aus dem Digitalpakt seine Schulen weiterhin auf einem hohen technischen Niveau ausstatten“, so der Landrat.

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