Landkreis Biberach als Arbeitgeber ausgezeichnet

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Schwäbische Zeitung

Der Landkreis Biberach ist zum vierten Mal seit 2010 als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet worden und zählt damit weiterhin zum Kreis zertifizierter Unternehmen, Institutionen und Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland. Die öffentliche Verleihung der Zertifikatsurkunde erfolgt voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin.

„Das ist eine schöne Bestätigung unserer Aktivitäten, die wir unternehmen, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen“, kommentierte Landrat Heiko Schmid die Auszeichnung der Hertie-Stiftung als familienfreundlicher Arbeitgeber. Der Landkreis Biberach richtet seine Personalpolitik sehr stark an dem Aspekt der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege für seine Beschäftigten aus und bietet eine Vielzahl von Maßnahmen und Angeboten wie zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle mit Gleitzeitregelung, Teilzeitbeschäftigung, Möglichkeit zur Telearbeit, mobiles Arbeiten, Kinderbetreuung und ein betriebliches Gesundheitsmanagement.

Das Audit bietet noch einen weiteren Vorteil: Es verbindet die auditierten Verwaltungen, Unternehmen und Institutionen in einem Netzwerk miteinander und ermöglicht darüber hinaus einen fachlichen Informationsaustausch mit der Hertie-Stiftung.

Dialogtag mit Mitarbeitern

Um das Zertifikat erneut zu erhalten, musste das Landratsamt im jüngsten Verfahren unter anderem einen Bericht zur aktuellen Personalpolitik vorlegen und einen hausinternen Dialogtag durchführen. Unter der Moderation des Auditors, Patrick Frede, diskutierten an diesem Tag 30 Mitarbeiter aus verschiedenen Ämtern und Fachebenen in Dialogrunden darüber, wie die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege aktuell funktioniert, wie eine lebensphasenorientierte Personalpolitik künftig aussehen könnte.

Darüber hinaus wurde der Wunsch geäußert, das Gesundheitsmanagement im Haus mehr auf die Lebensphasen abzustimmen und Achtsamkeits- und Resilienz-Trainings anzubieten. Die erarbeiteten Vorschläge wurden in einem Handlungsprogramm zusammengefasst und werden in den nächsten drei Jahren auf Umsetzbarkeit geprüft und möglichst realisiert.

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