Land fördert Hochschulprojekt zu künstlicher Intelligenz

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Schwäbische Zeitung

Die Hochschule Biberach (HBC) ist beim Innovationswettbewerb des Landeswirtschaftsministeriums erfolgreich gewesen. Mit 276 284 Euro fördert das baden-württembergische Wirtschaftsministerium ein Verbundprojekt zur künstlichen Intelligenz, an dem die HBC beteiligt ist. Das teilt der Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger mit.

Die Künstliche Intelligenz (KI) ist eine der Schlüsseltechnologien für die Wirtschaft in Baden-Württemberg. „Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist es eine besondere Herausforderung, die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz für ihren Betrieb zu nutzen, eigene KI-Lösungen zu entwickeln und damit wettbewerbsfähig zu bleiben“, schreibt der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger in einer Pressemitteilung.

„Es ist daher wichtig und richtig, dass das Land die Zusammenarbeit der innovativen Unternehmen untereinander und mit der Forschung über das ‚Aktionsprogramm KI für den Mittelstand‘ unterstützt“, so Dörflinger weiter. „Besonders freut mich, dass die Hochschule Biberach an einem solchen Verbundprojekt beteiligt ist, das nun vom Wirtschaftsministerium mit 276 284 Euro gefördert wird.“

Die HBC ist zusammen mit der Hochschule Ravensburg-Weingarten, der Enerquinn GmbH aus Weingarten und der Mondas GmbH aus Freiburg am Verbundprojekt „KI-basierte Wartungsoptimierung von Blockheizkraftwerken“ beteiligt, das vom Wirtschaftsministerium mit 276 284 Euro gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, KI-Methoden zur automatisierten Erkennung von Fehlern und zur vorausschauenden Wartung von Blockheizkraftwerken einzusetzen. Damit richtet es sich an die Energiebranche und das in diesem Sektor tätige Handwerk.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“, das Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung ist, neun Verbundprojekte mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. Voraussetzung für eine Bewerbung war eine Beteiligung von mindestens zwei kleinen oder mittleren Unternehmen sowie einer Forschungseinrichtung aus Baden-Württemberg.

Die Projekte haben bereits im Januar 2020 begonnen und laufen ein Jahr. „Ich wünsche mir, dass dieser Wettbewerb auf weitere Unternehmen in unserer Region ausstrahlt, um die KI für ihren Betrieb nutzbar zu machen“, teilt der Landtagsabgeordnete mit.

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