Kreisverband will Regionalversammlungen

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 Der CDU-Kreisverband Biberach spricht sich vor der Wahl der oder des Parteivorsitzenden für Regionalversammlungen aus.
Der CDU-Kreisverband Biberach spricht sich vor der Wahl der oder des Parteivorsitzenden für Regionalversammlungen aus. (Foto: Maurizio Gambarini)
Schwäbische Zeitung
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Der CDU-Kreisverband Biberach hat einen Antrag an den CDU-Bundesverband geschickt, in dem vor der Neuwahl einer oder eines Bundesvorsitzenden Anfang Dezember in Hamburg zunächst Regionalversammlungen abgehalten werden sollen. In diesen sollen sich die Kandidaten und das Amt vorstellen.

„Die Mitglieder sollen sich über die Kandidaten und ihre programmatischen Schwerpunkte sowie die grundsätzliche Ausrichtung ihrer Politik für den Fall ihrer Wahl ein Bild machen können“, begründet die Biberacher Kreis-CDU ihren Antrag. „Das ist wichtig im Hinblick auf die zukünftige politische Weiterentwicklung der CDU sowie ein erfolgreiches Abschneiden der Union bei Wahlen, sowie die Vorstellungen der Weiterentwicklung Deutschlands und Europas.“ Jedes Mitglied solle die Möglichkeit haben, die unterschiedlichen Politikansätze und die einzelnen Persönlichkeiten kennenzulernen.

Die Junge Union (JU) in der Stadt Biberach hat sich allerdings bereits festgelegt, wie sie in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Das breite Kandidatenfeld von Friedrich Merz, über Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn, zeige , dass ein Aufbruch möglich sei. Eine Präferenz für einen Kandidaten hat die JU Biberach schon: „Annegret Kramp-Karrenbauer ist eine hervorragende Generalsekretärin und sollte dies auch unter einem Vorsitzenden Merz bleiben“, so JU-Vorsitzender Timo Locherer.

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