Kooperation für kostengünstiges Wohnen

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Erster Spatenstich für ein besonderes Bauprojekt

Der symbolische Spatenstich für 24 Sozialwohnungen wurde am Mittwoch gemacht

Schwäbische Zeitung
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Mit dem symbolischen Spatenstich hat diese Woche ein gemeinsames Bauprojekt des Eigenbetriebs Wohnungswirtschaft der Stadt und der Bruno-Frey-Stiftung begonnen. An der Hochvogelstraße entstehen bis August zwei Mehrfamilienhäuser mit je zwölf Sozialwohnungen. Insgesamt werden dafür rund 4,8 Millionen Euro investiert.

Die Gebäude von Eigenbetrieb (Hochvogelstraße 50) und Stiftung (Hochvogelstraße 54) sind dreigeschossig und miteinander verbunden, sodass sie von außen wie ein langes Gebäude wirken. Erstellt werden sie aus Beton-Fertig- sowie Beton-Halbfertigteilen. Die Fassade besteht aus Beton-Thermowänden. Weiterhin geprägt wird die Fassade durch gelochtes Edelstahlblech. Jedes Gebäude verfügt über zwölf Wohnungen zwischen 45 (ein oder zwei Zimmer) und 90 Quadratmetern (Vier-Zimmer-Wohnung). Wie die anderen Häuser im Baugebiet an der Hochvogelstraße, werden die beiden Gebäude an das bestehende Nahwärmenetz angebunden. Die Wohnungen sollen als kostengünstige Wohnungen bzw. Sozialwohnungen vermietet werden.

Der Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft, den es seit rund 20 Jahren gibt, engagiert sich seit einigen Jahren im sozialen Wohnungsbau. Der Erste Bürgermeister Roland Wersch, der auch Betriebsleiter des Eigenbetriebs ist, verwies in diesem Zusammenhang auf die kürzlich fertiggestellten Sozialwohnungen an der Otto-Schlecht-Straße im Talfeld.

Mit der Bruno-Frey-Stiftung habe man einen idealen Partner für die Umsetzung des Projekts an der Hochvogelstraße gefunden, so Wersch. Er sei sich sicher, dass die 24 Wohnungen ab August/September 2018 schnell vermietet werden können. „Wir werden auf einen guten Mietermix achten“, so Wersch. Gegen weitere ähnliche Projekte habe er nichts einzuwenden.

Auch Jörg Hochhausen, Vorsitzender der Bruno-Frey-Stiftung, lobte die Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb der Stadt: „Wenn zwei miteinander können, kommt etwas Gutes dabei heraus.“ Für die Stiftung sei dies der Einstieg in den sozialen Wohnungsbau. Dies passe zum Ansatz des Stiftungsgründers Bruno Frey, sagte Hochhausen: „Ihm war es wichtig, Menschen zu unterstützen, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind. Dies ist auch eines unserer Ziele.“ Außerdem könnten in Niedrigzinszeiten im Immobilienbereich auch Erträge erzielt werden, die dann wieder für soziale und kulturelle Förderzwecke eingesetzt werden können, sagte Hochhausen.

Die Stadt, deren Gebäude mit oberirdischen Stellplätzen gebaut wird, investiert rund 2,3 Millionen Euro. Das Gebäude der Bruno-Frey-Stiftung, das über eine Tiefgarage verfügt, kostet etwa 2,5 Millionen Euro.

Ein Video gibt es unter

www.schwaebische.de/

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