Knappe Hängepartie gegen Böblingen

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 Die TG Biberach hat sich in der Schach-Oberliga beim Zweitligaabsteiger SC Böblingen tapfer geschlagen.
Die TG Biberach hat sich in der Schach-Oberliga beim Zweitligaabsteiger SC Böblingen tapfer geschlagen. (Foto: colourbox)
Schwäbische Zeitung

Sinz erreicht Platz 22 bei Blitzschach-DM: Während seine Mannschaftskameraden der TG Biberach in der Oberliga kämpften, vertrat Sinz die Farben des Schachverbands Württemberg bei der deutschen Blitzschachmeisterschaft in Bamberg. Als Nummer 27 von 32 Teilnehmern gestartet, erspielte sich Sinz 13,5 Punkte und erreichte den 22. Platz in der Gesamtwertung. Während sich der Internationale Meister Ilja Schneider (Berlin) mit 25 Punkten relativ klar vor einigen Großmeistern durchsetzte, war das Hauptfeld dicht gedrängt. Mit etwas mehr Glück hätte Sinz sogar bis auf Platz elf ins vordere Drittel vorstoßen können. Während er die Gegner aus dem Mitteldrittel sehr gut im Griff hatte, holte er gegen die Top elf 4,5 Punkte. Ein noch besseres Abschneiden verhinderte letztlich der Umstand, dass Sinz gegen die hinteren elf Spieler nur drei Punkte holte. Mark Heidenfeld (Jedesheim) als zweiter Vertreter Württembergs, galt eigentlich als Mitfavorit auf einen Podestplatz. In der Endabrechnung kam Heidenfeld allerdings nur auf zwölf Punkte und lag fünf Plätze hinter dem Biberacher Sinz.

Die TG Biberach hat sich in der Schach-Oberliga beim Zweitligaabsteiger SC Böblingen tapfer geschlagen. Dennoch droht der TG eine Niederlage gegen den Titelfavoriten. Die Entscheidung fällt erst am kommenden Wochenende, da erst dann die verlegte Partie von Spitzenspieler Bernhard Sinz, der parallel bei der Blitzschach-DM startete (siehe Kasten), nachgeholt wird. 3:4 lautet der Zwischenstand in der Begegnung aus TG-Sicht.

Die TG musste ohne einige Stammspieler antreten. Holger Namyslo zwang seinen Gegner am fünften Brett zur Aufgabe. An Brett zwei sicherte sich Wolfgang Mack den Sieg durch eine mehrzügige Mattkombination. Danach schlug das Pendel in die andere Richtung aus. Thomas Oberst musste am dritten Brett seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Schwer unter Druck geriet Vadim Reimche an Brett acht, doch er erreichte letztlich ein Remis. Daniel Müller musste am siebten Brett trotz großem Kampf am Ende aufgeben. Rainer Birkenmaier steuerte an Brett vier ein Remis zum 3:3. Das Biberacher Minimalziel war somit erreicht. Andreas Schulze versuchte das Ergebnis zu verbessern, musste aber nach langem Kampf im Turmendspiel das sechste Brett verloren geben.

Beim Stand von 3:4 hat die TG Biberach aber immer noch die Chance auf eine Punkteteilung, sofern Bernhard Sinz die Nachholpartie am Spitzenbrett gewinnt. Dort allerdings trifft er auf den spielstarken Schweizer internationalen Meister Gabriel Gähwiler.

Sinz erreicht Platz 22 bei Blitzschach-DM: Während seine Mannschaftskameraden der TG Biberach in der Oberliga kämpften, vertrat Sinz die Farben des Schachverbands Württemberg bei der deutschen Blitzschachmeisterschaft in Bamberg. Als Nummer 27 von 32 Teilnehmern gestartet, erspielte sich Sinz 13,5 Punkte und erreichte den 22. Platz in der Gesamtwertung. Während sich der Internationale Meister Ilja Schneider (Berlin) mit 25 Punkten relativ klar vor einigen Großmeistern durchsetzte, war das Hauptfeld dicht gedrängt. Mit etwas mehr Glück hätte Sinz sogar bis auf Platz elf ins vordere Drittel vorstoßen können. Während er die Gegner aus dem Mitteldrittel sehr gut im Griff hatte, holte er gegen die Top elf 4,5 Punkte. Ein noch besseres Abschneiden verhinderte letztlich der Umstand, dass Sinz gegen die hinteren elf Spieler nur drei Punkte holte. Mark Heidenfeld (Jedesheim) als zweiter Vertreter Württembergs, galt eigentlich als Mitfavorit auf einen Podestplatz. In der Endabrechnung kam Heidenfeld allerdings nur auf zwölf Punkte und lag fünf Plätze hinter dem Biberacher Sinz.

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