Kino kooperiert weiter mit Filmfestverein

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Auch weiterhin Partner: Tobias Meinhold (v. l.) und Andreas Baumann haben vertraglich vereinbart, dass der „Traumpalast“ auch in
Auch weiterhin Partner: Tobias Meinhold (v. l.) und Andreas Baumann haben vertraglich vereinbart, dass der „Traumpalast“ auch in den nächsten drei Jahren die Heimstätte der Biberacher Filmfestspiele ist. (Foto: Gerd Mägerle)
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www.filmfest-biberach.de

Noch haben die 40. Biberacher Filmfestspiele nicht begonnen, da sind bereits die Festivals der Jahre 2019,2020 und 2021 unter Dach und Fach – zumindest, wenn es um den „Traumpalast“ als Festivalkino geht. Der Verein Biberacher Filmfestspiele und die Lochmann Kino GmbH, zu der der „Traumpalast“ in Biberach seit 2007 gehört, haben sich diese Woche vertraglich auf eine weitere Zusammenarbeit für die kommenden drei Jahre geeinigt.

„Wir haben den Vertrag mit dem ,Traumpalast’ immer wieder etappenweise verlängert“, sagt Tobias Meinhold, Vorsitzender des Vereins Biberacher Filmfestspiele. Er hat in diesem Jahr erstmals mit dem Kino verhandelt, die bisherigen Verträge hatten seine Vorgänger Werner Krug und Dieter-Michael Last geschlossen.

Auch wenn Meinhold und „Traumpalast“-Regionalleiter Andreas Baumann zu vertraglichen Details keine Auskunft geben, ist klar, dass der Verein für die Nutzung von vier Kinosälen während der Festivaltage und dem dafür notwendigen Personal wird mehr bezahlen müssen. „Das Kino hat uns gebeten, eine neuen Vertrag mit neuen Konditionen aufzusetzen“, so Meinhold.

Entscheidender Faktor sei der Mindestlohn. „Es sind vor allem viele Schüler und Studenten, die während der Filmfestspiele bei uns mitarbeiten, und die Kosten dafür sind einfach gestiegen“, sagt Baumann. Bis zu 60 Mitarbeiter sind im Kino während der Filmfestspiele im Einsatz – sowohl für das Festival als auch für das reguläre Kinoprogramm, das in den anderen Sälen läuft. Die Tage werden gerade in dieser Zeit besonders lang. „Wir stehen ab 10.30 Uhr bereit, die Letzten verlassen gegen 3 Uhr nachts das Haus“, so Baumann.

Für die Besucher der Biberacher Filmfestspiele ändert sich aufgrund des neuen Vertrags aber nichts. „Der Eintrittspreis wird deshalb nicht erhöht“, sagt Tobias Meinhold. Der Verein sei froh, mit dem „Traumpalast“ nun wieder einen längerfristigen Vertrag zu haben. „Auch wenn wir wissen, dass der Termin der Filmfestspiele während der Herbstferien aus Umsatzgesichtspunkten für das Kino nicht ideal ist.“ Aber das Biberacher Festival habe im Kalender der deutschen Filmschaffenden eben seinen traditionellen Platz Ende Oktober/Anfang November.

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www.filmfest-biberach.de

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