Kinderschutzbund zieht wieder in die Karpfengasse

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 Der Kinderschutzbund zieht mit seinen Büros in die Karpfengasse 9.
Der Kinderschutzbund zieht mit seinen Büros in die Karpfengasse 9. (Foto: Gerd Mägerle)
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Der Ortsverband Biberach des Deutschen Kinderschutzbunds (DKSB) zieht mit seinen Büros wieder in die Karpfengasse 9. In dem inzwischen sanierten Gebäude mietet der Verein zwei Büros an. Durch eine Mietreduzierung unterstützt die Stadt den DKSB mit rund 3900 Euro pro Jahr.

Der Kinderschutzbund hatte lange Zeit seine Betreuungs- und Büroräume in der Karpfengasse 9. Diese befinden sich derzeit in der Ehinger Straße 9 (ehemalige Gaststätte Mond). Nachdem die Stadt das Gebäude in der Karpfengasse (gegenüber der Volkshochschule) saniert hat, zieht der DKSB mit seinen Büros wieder dorthin zurück. Die Kinderbetreuung des DKSB findet weiterhin im Untergeschoss der Pflugschule statt.

Im Hauptausschuss gab es Zustimmung zu den Plänen. Es sei notwendig, dass der Kinderschutzbund auch in der Innenstadt präsent ist, sagte Lucia Authaler (CDU). Und das Haus in der Karpfengasse sei durch die Sanierung „ein richtiges Schmuckstück“ geworden.

Zustimmung erhielt sie von Gabriele Kübler (SPD). Die Karpfengasse sei der angestammte Platz des Kinderschutzbunds. Der Standort sei auch wichtig wegen seiner Nähe zur Braith-Grundschule. Viele Kinder von dort nutzten die Angebote des Kinderschutzbunds. Auch die Grünen sprachen sich für den Standort aus.

Marlene Goeth (Freie Wähler) wollte wissen, wie genau der DKSB die Räume in der Karpfengasse nutzen wolle. Außerdem gebe es dort noch einen weiteren Büroraum zur Vermietung, der sich aber die Sanitäranlagen mit dem DKSB teilen müsse.

Es handle sich bei der Nutzung durch den DKSB um Büros, in denen in Teilzeit gearbeitet werde, sagte Robert Walz vom städtischen Gebäudemanagement. Kinderbetreuung finde dort nicht statt. Für das dritte Büro in dem Gebäude gebe es bislang eine Anfrage bei der Stadt. Die Toilettenanlagen könnten problemlos gemeinsam genutzt werden. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Problem wird“, so Walz.

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