Kerler fährt auf Platz neun in Mühlhausen

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Lukas Kerler
Lukas Kerler (Foto: Archiv: Weber)
Schwäbische Zeitung

Lukas Kerler hat mit Platz neun das beste Ergebnis für den AMC Biberach beim fünften Lauf der German-Cross-Country-Serie (GCC) im bayerischen Mühlhausen erzielt. Larissa Mayer belegte Platz 20 nach einem technischen Defekt. Beide AMC-Fahrer waren mit den Resultaten nicht zufrieden.

Der Lauf in Mühlhausen war auch ein Wertungslauf der österreichischen Country-Cross-Serie, deshalb waren rund 800 Fahrer am Start. Gewertet für den Meisterschaftsstand der GCC wurden jedoch nur die eingeschriebenen Fahrer. Die Strecke verlief durch eine Motocross-Strecke und beinhaltete zudem zwei Äcker, eine kleine Waldpassage und eine Straßen-Verbindungsstrecke.

Larissa Mayer startete in der Klasse Women XC gemeinsam mit den Beginnern XC. Rund 130 Fahrer waren gleichzeitig auf der Strecke. Nach einem schlechten Start liefen die ersten Runden für Mayer nicht besonders gut, aber nach etwa einer halben Stunde war sie im Schnitt 40 Sekunden schneller unterwegs. Dann wurde das Rennen abgebrochen, nachdem ein österreichischer Fahrer schwer gestürzt war. Da mindestens 60 Minuten gefahren werden müssen, damit der Lauf zählt, gab es nach der Bergung des Verletzten einen Neustart, also wurde erneut 60 Minuten gefahren. Diesmal lief es von Beginn an gut für Larissa Mayer, die die erste Runde als 16. beendete. Dadurch angespornt gab sie Gas und ihre Rundenzeiten wurden bis zu einer Minute schneller als im ersten Lauf. Doch dann holte das Defekt-Pech sie ein. Ihr Reifen hatte sich von der Felge gelöst. Das bedeutete das Aus nach fünf Runden und 35 Minuten. Platz 20 schlug für sie letztlich zu Buche. Der nächste Lauf steigt in Schefflenz Anfang September.

Lukas Kerler startete in der Klasse Beginner light und hatte ebenfalls 60 Minuten Fahrzeit. Nachdem er durch einen perfekten Start als Erster vom Start wegkam, musste er die Führung jedoch kurz vor der ersten Waldpassage abgeben und konnte dann keinen Rhythmus mehr finden. Erst in den letzten 20 Minuten fand er zu seiner gewohnten Form, aber die verlorene Zeit war nicht mehr aufzuholen. Er beendete das Rennen als Neunter.

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