Kehraus für „Schorsch“

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Zum letzten Mal saß Georg Schraivogel am Montag am Steuer „seiner“ Kehrmaschine
Zum letzten Mal saß Georg Schraivogel am Montag am Steuer „seiner“ Kehrmaschine (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

32 Jahre hat der gelernte Kfz-Mechaniker Georg „Schorsch“ Schraivogel bei der Biberacher Stadtreinigung die große Kehrmaschine durch Biberachs Straßen gelenkt, meist ab 4 Uhr in der Frühe, als die meisten noch schliefen, sommers wie winters.

Am Schützenfest drehte er oft noch früher in der Innenstadt seine Runden und machte mit Kollegen alles blitzblank, damit am Morgen für die Umzüge wieder alles perfekt war. Im Winterdienst wurden die Kehrbesen durch den großen Schneeschieber ersetzt. Mancher Pressevertreter fuhr bei ihm mit für einen Bericht über diese wichtige Arbeit, die man vor allem sieht, im Winter aber schnell schmerzlich spürt, wenn sie nicht erledigt wird.

Am vergangenen Montag saß Georg Schraivogel nun zum letzten Mal auf „seiner“ großen Kehrmaschine in Biberach und hat damit für saubere Straßen gesorgt. Nun geht er in den Vorruhestand. Zum Abschied wurde sein Gefährt von den Kolleginnen und Kollegen des städtischen Baubetriebsamts sehr zur Freude von „Schorsch“ besonders herausgeputzt.

Ganz los lässt ihn seine Arbeit beim städtischen Bauhof aber noch nicht. In kleinem zeitlichen Umfang wird er die ehemaligen Kollegen weiterhin unterstützen und zum Beispiel auch seinen Nachfolger in alle Besonderheiten und Geheimnisse der Biberacher Straßen und deren Reinigung einweihen.

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